Wetterrekorde 2011

Das ganze Jahr unbeständig wie der April

Das Jahr 2011 war ein Jahr der Wetterrekorde. Der Frühling war der trockenste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1890. Von März bis Mai fiel statt der sonst üblichen 160 nur 65 mm Niederschlag. Das ist gerade mal ein halbvolles Wasserglas in drei Monaten, wie der Lippeverband berichtete. Dagegen war der Sommer völlig verregnet, der November allerdings wieder ungewöhnlich trocken. Im Lippegebiet wurden nur drei Millimeter Niederschlag gemessen. Normal wären 64 mm, die zwanzigfache Menge. Somit ging der November als trockenster November seit 1890 in die Wettergeschichte ein. Der Dezember 2011 war der nasseste Monat des Jahres. Im Lippegebiet fielen 124 Millimeter Niederschlag – 68 mehr als im Durchschnitt seit 1890. Der zweitnasseste Monat war der August – mit 106 mm Regen ein Sommer sprichwörtlich zum Heulen. An dritter Stelle folgt der Januar mit 88 mm Niederschlag.

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