Maria Lindenhof

Ein geschichtsträchtiger Bereich zwischen Lippe und Kanal

Blick von der Dorstener Straße

Blick von der Dorstener Straße

Heute ist der „Maria Lindenhof“ ein Bereich zwischen Kanal und Lippe, an dem früher die Krankenanstalten der „Barmherzigen Brüder von Montabaur“ standen, die diesem Standort den Namen „Marias Hof bei den Linden“ gaben. Der Bereich gehörte bis 1943 zu der bis dahin noch selbstständigen Gemeinde Holsterhausen.  Nach langen Verhandlungen erwarb die Stadt am 21. Dezeber 1960 die Besitzung Maria Lindenhof von Landschaftsverband Westfalen Lippe, nachdem die Hoesch Bergwerks AG dem Landschaftsverband anderes Gelände zur Errichtung eines Erziehungsheimes in Holsterhausen (Kreskenhof) zur Verfügung gestellt hat. Nach Abriss der Gebäude wurde 1975 das städtische Kultur- und Bildungszentrum errichtet (Kulturamt, Stadtbibliothek, Stadtarchiv, VHS), 1982 das Gymnasium Petrinum und das Hallenbad. 1984 war die neu gebaute Wohnanlage am Kanal mit 141 Wohnungen bezugsfertig. Der vormals freie Platz wurde als Kirmesplatz benutzt, auf dem 2001 für 40 Millionen DM das neue Erlebnisbad „Atlantis“ eröffnet wurde.


Siehe auch:
Atlantis-Erlebnisbad
Barmherzigen Brüder von Montabaur
Eissporthalle
Gymnasium Petrinum I
LWL-Suchtkranken-Wohnheim
Reisemobil-Stellplatz „Zur Lippe“
Stadtarchiv
Stadtbibliothek I
Volkshochschule

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