Piontek, Timo

Junioren-Weltmeister der Ruderer 2009 im fränzösischen Brive la Gaillarde

Geboren 1992 in Dorsten; Polizeikommissar in Koblenz, Weltmeister im Rudern/Doppelzweier. – Derzeit gehört er dem Koblenzer Ruderclub „Rhenania 1877/1921“ an, doch seinen Start in die Ruderer-Sportkarriere legte er im Dorstener Ruderclub hin. Danach ruderte er bis 2011 in Essen für den TV Kupferdreh, dann für den Koblenzer Ruderclub Rhenania, nachdem er nach Koblenz umgezogen war. Dort besuchte er das staatliche Gymnasium auf der Kartause, bekannt als „Eliteschule des Sports“ (duale Karriere).  Klettern, Radfahren und Schwimmen sind Hobbys des Sportlers.

„Er ist fleißig und stellt ein Vorbild für die Dorstener Jugend dar!“

In Dorsten holte sich Timo Piontek 2009 mit Hubert Trzybinski bei der Junioren-Weltmeisterschaft im französischen Brive la Gaillarde den Weltmeistertitel der Junioren-Ruderer (U19). Dafür wurde er vom Dorstener Bürgermeister Lambert Lütkenhorst mit einer Medaille für besonders sportliche Leistungen geehrt und zum „Sportler des Jahres“ gekürt. Alexander Sondermann, zuständig für den Ruderverein Dorsten, sagte über Timo Piontek, dass er „Talent mitbringe“. Dieses Talent äußere sich vor allem in seiner hohen Konzentrationsfähigkeit, in der Art und Weise der Umsetzung der erforderlichen Technik und einer gewissen Intelligenz, die er brauche, um erfolgreich zu sein. Jeder sei von Timos Leistung begeistert. Und diese Leistung müsse belohnt werden. „Timo hat den nötigen Willen, die Disziplin und die richtige Technik, Kraft und Ausdauer. Diese Leistung ist aller Ehren wert“, so auch der der Bürgermeister. Und Sportkoordinator Hans Fogler meinte: „Er ist fleißig und stellt ein Vorbild für die Dorstener Jugend dar!“

International unterwegs – Erfolgsliste der Plätze und Siege

Im Oktober 2005 ging Timo Piontek mit seinem Bruder Patrik in Castrop-Rauxel im Doppelzweier an den Start der Kanalregatta. Die Brüder wurden nur knapp mit einer Sekunde Rückstand Dritter. Direkt danach musste Timo Piontek im Einer auf der 500-Meter-Distanz an den Start und wurde Zweiter. 2009 wurde Timo Piontek Weltmeister und Deutscher Meister im U19 Doppelzweier. Das Jahr 2011 brachte ebenfalls gute Erfolge: Im U23 Doppelvierer bekam seine Mannschaft Bronze bei der Weltmeisterschaft, im U23 Doppelvierer wurde sein Team Deutscher Meister und ebenfalls Deutscher Meister im U23 Doppelzweier. Zudem war er Eliteschüler des Jahres 2011. Ein Jahr später kam er im Doppelvierer auf den 7. Platz bei der U23-Weltmeisterschaft und wurde im U23 Doppelvierer auch Deutscher Meister. 2013 erreichte sein Doppelzweier bei der U23 Weltmeisterschaft den Platz 5 und im Doppelvierer wurde er wieder Deutscher Meister. Im Doppelzweier kam er 2014 bei der U23-Weltmeisterschaft auf den 4. Platz und im U23 Doppelzweier wurde er wieder Deutscher Meister. 2015 erreichte Timo Piontek den 3. Platz im Doppelzweier bei der Universiade in Gwangju/Korea, 2017 den 4. Platz im Doppelzweier bei den Europameisterschaften in Račice u Štětí/Tschechien und den 8. Platz im Doppelvierer bei den Weltmeisterschaften in Sarasota/USA. 2018 kam er auf den 5. Platz mit dem Doppelzweier bei den Weltmeisterschaften in Plovdiv/Bulgarien und wurde Sieger des Gesamtweltcups mit dem Doppelzweier.

2019 bei den Europameisterschaften in Luzern im Deutschland-Vierer

Ende Mai 2019 stellte der Deutsche Ruderverband an der Ruderakademie in Ratzeburg das Team Deutschland Skuller für die Europameisterschaften Mai/Juni in Luzern/Schweiz. Mit dabei Timo Piontek. Der frühere U23-Weltmeister hatte sich 2017/18 auch im Männerbereich zur festen Größe in der Nationalmannschaft entwickelt. Nach den Ergometer- und Langstreckentests, den Deutschen Kleinbootmeisterschaften und der Internationalen Wedau-Regatta in Duisburg berief ihn der Bundestrainer in den Doppelvierer.

Siehe auch: Ruderverein
Siehe auch: Ruderriege Petrinum
Siehe auch: Sportwesen (Essay)
Siehe auch: Jochen Pöpperl
Siehe auch: Thorsten Streppelhoff
Siehe auch: Lukas Müller
Siehe auch: Wolfgang Klapheck
Siehe auch: Christopher Reinhardt


Quellen: DZ vom 22./23. Okt. 2005. – WAZ vom 6. Aug. 2009. – DZ vom 9. Aug. 2009. – DZ vom 16. Jan. 2010. -„Koblenzer Anzeiger“ vom 31. Aug. 2016. – Homepage Deutscher Ruderverband, Timo Piontek (Aufruf 2019).

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