Rikscha radeln

Ehrenamtliche mobilisieren im Team „Rad & Tat Barkenberg“ Gehbeschränkte

Drei der Initiatoren: Irmgard Engler, Christian Gruber und Bernd Lübbers (v.l.); Foto: M. Wolf

In Wulfen haben sich im Jahr 2021 Frauen und Männer zusammengefunden, die Mobilitätseingeschränkten kostenlose kleine kommunikative Ausflüge ermöglichen. „Rad & Tat” ist mit „Rikscha radeln“ ein Baustein des Projektes DigiQuartier im Kreis Recklinghausen, gefördert durch das Land NRW. In Dorsten widmet sich das Projekt DigiQuartier mit verschiedenen Maßnahmen dem Ziel, Seniorinnen und Senioren im Modellquartier Barkenberg technische Alltagshelfer nahe zu bringen und ihre digitale Teilhabe zu fördern. Das Angebot „Rikscha radeln“ ist beim Verein ProGHW e.V. organisatorisch angebunden. Die Anfertigung der Rikscha kostete 8000 Euro. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des vierrädrigen Fahrzeugs liegt bei etwa 15 km/h. Mit diesem E-Tandem werden insbesondere bewegungseingeschränkte und ältere Menschen zu Ausflügen durch den Stadtteil, die Bauerschaft oder die Hohe Mark eingeladen. Das Ziel können die Gastteilnehmer selbst bestimmen und beim Fahren auch aktiv mittreten. „Gemeinsam, elektrisch und mobil“ heißt die Devise des Teams. Das Parallel-Tandem bietet Platz für zwei Gäste plus Fahrer. Die Fahrten werden kostenlos von engagierten ehrenamtlichen Fahrern bzw. Fahrerinnen angeboten, die zuvor ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse noch einmal aufgefrischt haben.

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