Cirkel, Ludger

Der engagierte Holsterhausener plädiert für seinen Geburtsort

Geboren 1956 in Holsterhausen; ehrenamtlich tätig in bedeutenden Gremien. – Der Lokalzeitung WAZ sagte der frühere CDU-Kommunalpolitiker und derzeitige (2017) Vorsitzender der „Lebenshilfe Dorsten“: „Ich bin Holsterhausener durch und durch. Und da stehe ich auch zu! Ich wohne noch heute an dem Ort, an dem ich auch geboren wurde.“ Seine Wiege stand im Haus seiner Großmutter in der Holsterhausener Parallelstraße, in dem er auch geboren wurde. Denn seine Großmutter war selbstständige Hebamme, die bis 1963 rund 3000 Kinder auf die Welt geholt hatte, darunter ihren eigenen Enkel Ludger. Dieses Haus ist längst abgerissen, aber Ludger Cirkel und seine Frau haben für sich und ihre Kinder dort einen Neubau errichtet.
Auf die Frage der WAZ, was ihn an Holsterhausen begeistert, musste Ludger Cirkel nicht lange nachdenken: „Man hat hier das Städtische und alle Einkaufsmöglichkeiten, ist aber auch in fünf Minuten im Grünen.“ Er ist begeisterter Radfahrer und findet im Ortsteil alle Möglichkeiten dazu. Der Blaue See zählt auch heute noch zu seinen Lieblingsorten. Als Kind ist er hier viel unterwegs gewesen. Und im Winter wurde auf dem zugefrorenen See Schlittschuh gelaufen. Das ist heute allerdings strengstens verboten, zu groß das Risiko einzubrechen, weil der See nicht mehr komplett zufriert. Ludger Cirkel trat 1983 in das expandierende Tiefkühl-Unternehmen Hüsken (Fast Food GmbH) ein, deren Geschäftsführer er seit 2005 ist. Von 1995 bis 2010 war er Vorsitzender des Verwaltungsrats der „Dorstener Arbeit“, die in dieser Zeit sich zu einem mittelgroßer Arbeitgeber etablierte. Seine Funktion übernahm Christel Briefs. Viele Jahre hatte der CDU-Politiker seinen Ortsteil im Rat der Stadt bis 2009 vertreten und in der Fraktion, deren stellvertretender Vorsitzender er zeitweise war,  die verschiedensten Aufgaben und Funktionen inne. 2003 hatte er den Vorsitz im Vorstand der „Lebenshilfe Dorsten“ von Dr. Dr. Karl-Christian Zahn übernommen, der er bis heute noch vorsteht. Ludger Cirkel war zwischendurch Präsident des Lions-Clubs in Dorsten und gehört seit Gründung der „Stiftung St. Ursula Dorsten“ 2015 dem Vorstand als Geschäftsführer an wie er auch dem Stiftungsbeirat der „Stiftung Kleinespel“ angehört. – Im Juni 2017 nahm Ludger Cirkel mit zwei Teams der „Dorstener Arbeit“ und einem VW-Bus T2 an der weltgrößten Rallye für Elektrofahrzeuge, der „Wave 2017“, teil. 1400 Kilometer ging es auf kleinen Straßen, über fünf Alpenpässe und durch vier Sprachregionen der Schweiz.


Quelle: Nach Ute Hildebrand-Schute in WAZ vom 23. März 2013. Stefan Diebäcker in DZ  

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