Vestische Geburtsbäumchen

Ab 2020 werden jedes Jahr zur Geburt eines Kindes Bäumchen verschenkt

(V. l.) Peter Haumann, Elke Jansen, Simon Funck, Landrat Cay Süberkrüb, Leonie Bley und Götz Fischer stellten 2020 das erste Vestische Geburtsbäumchen vor

Der Kreis Recklinghausen hat sich mit dem „Vestischen Klimapakt“ dem Klimaschutz verpflichtet. Ein Baustein ist das „Vestische Geburtsbäumchen“. 50.000 Euro stehen für die Jahresaktion zur Verfügung. Das Geld kommt aus dem Vestischen Klimapakt. Das „Vestische Geburtstagsbäumchen“ gibt es seit 2020 und wird jedes Jahr für alle neugeborenen Kinder im Kreisgebiet als Geschenk zur Geburt an die Eltern vergeben.  Der damalige Landrat Cay Süberkrüb: „Dabei geht es allem voran um den Klima- und Artenschutz, aber auch Eltern und Kinder haben langfristig viel vom Geburtsbäumchen. Sei es bei der Pflege des Baumes oder beim gemeinsamen Apfelpflücken.“ Die Verteilung der regionalen Apfelbäume war 2020 ein voller Erfolg: über 600 Bäume wurden von Eltern des Kreises abgeholt. Diese riesige Nachfrage hat die untere Naturschutzbehörde so überrascht, dass sie Bäume nachbestellen musste. Da Obstbäume nicht unbedingt während der heißen Sommermonate gepflanzt werden sollten, haben die Verantwortlichen weitere 150 Obstbäume, die vor Ostern 2021 noch übrig waren, an Kindertagesstätten in den kreisangehörigen Städten verschenkt.
Die Aktion „Vestische Geburtsbäumchen“ wurde 2021 fortgesetzt. Alle Eltern, die im Jahr 2021 Nachwuchs bekommen haben oder bekommen werden, konnten sich im Herbst ein „Vestisches Geburtsbäumchen“ abholen, denn der Herbst ist die optimale Pflanzzeit für Obstbäume. Um ein Bäumchen ausgehändigt zu bekommen, benötigen die Eltern einen Termin zur Abholung und einen Nachweis über die Geburt des Kindes, aus dem hervorgeht, dass es 2021 geboren wurde und im Kreis Recklinghausen lebt. Das kann zum Beispiel der Mutterpass oder die Geburtsurkunde des Kindes sein. Neu war 2021, dass die jungen Eltern zu ihrem Apfelbäumchen noch einen Bewässerungssack bekamen. Der hat kleine Ablauflöcher und gibt das Wasser nach und nach ab, sodass es nicht zur Seite wegfließt. Dadurch wird weniger Wasser verbraucht und das Gießen nachhaltiger.
Als erste hat Familie Siebert aus Recklinghausen einen regionalen Apfelbaum für ihre neugeborene Tochter in er angegebenen Gärtnerei abgeholt. Genau wie ihr Bruder Rafael vor einem Jahr bekam auch Baby Lily ein eigenes Geburtsbäumchen im häuslichen Garten.

Siehe auch: Vestischer Klimapakt
Siehe auch: Hochzeitswald

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