„Red Balloon“-Festival 2019

Musiker und Bands bedienten die verschiedensten Vorlieben des Publikums

Emerald Edge, eine der 18 Bands im „Leo“ in Hervest-Dorsten; Foto: Ralf Pieper

Im Jahr 2018 wurde mit dem „Red Balloon“-Festival aus dem Stand heraus ein erfolgreiches neues Rock- und Pop-Event aus der Taufe gehoben. Die Zweitauflage fand Anfang August 2019 mit einigen Neuerungen statt. Rund 70 Musiker in 18 Bands traten Anfang August 2019 im Open-Air-Innenhof des „Leo“ in Hervest-Dorsten mit hartem Rock und soften Pop auf. Akustische Singer-Songwriter waren auch am Start. Mit der Premiere des „Red Balloon“-Festivals im „Leo“ hatten die Veranstalter Jugendamt Dorsten, Jugendzentrum „Das Leo“ und Rock Forum Dorsten einen kleineren, aber feinen Nachfolger für das einst legendäre Halden-„Dorstival“ aus der Taufe gehoben  – mit ganz eigenem Charme und Gepräge. Für die Programmauswahl war eine vierköpfige Jury zuständig. Rund 100 Bewerbungen und Vorschläge lagen vor. Im Gegensatz zum Vorjahr gab es keine Einheitsgage für die Bands. Die Vergütung richtete sich nach Besetzungsgröße, nach Länge der Anreise und nach Bekanntheitsgrad. Von den 18 Bands traten am Freitag acht auf: auf. Den Anfang machte die Heavy-Metal-Band „Ravage“ mit gewohnt harter Tonart. So ging es über den Abend mit Punk und Grunde auch weiter: Schockromantik, Abnormal End, Evil Daltons, Skip To Friday, The Pighounds, Dipsomania, Sloe Gin. Am Samstag standen zehn musikalische Acts auf dem Programm: Still Waters aus Dorsten, the colour of desert aus Dorsten, Joe Alesko aus Dorsten, 12° Ost aus Haltern, Flametree aus Dorsten sprangen für Blondinbootz ein, Butterwegge aus Moers, Apewards aus Marburg, Norman Keil aus Köln, Sebel und Band aus Recklinghausen und Emerald Edge aus Düsseldorf. Chillen, mitsingen, abtanzen, headbangen – die Musiker und Bands bedienten verschiedenste Vorlieben des Publikums. Die Organisatoren zeigten, dass man Festival-Atmosphäre auch im kleineren Rahmen umsetzen kann. „Das Red-Balloon-Festival“, so die „Dorstener Zeitung“,  präsentierte sich als entspannte Veranstaltung.“

Siehe auch: Dorstival


Quelle: Ralf Pieper und Gregor Rößmann in DZ vom 5. August 2019

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