Kunstverein Dorsten

Glanzpunkt war 1982 die Ausstellung „Deutsche Impressionisten“

Podiumsdiskussion zur Kunst in Dorsten 1983; von links: Dr. Rühl (Kunstmuseum Marl), ........... , Gerd Schute (Journalist, Moderation), Peter Broich (Architekt) und Wolf Stegemann (Journalist)

Podiumsgespräch des Kunstvereins zur Kunst in Dorsten 1983; Erläuterung unten. Foto: Krüger (†)

Der 1977 gegründete Verein verfolgt den Zweck, die bildende Kunst im Dorstener Bezirk durch vielfältige Veranstaltungen zu fördern (Vorträge, Ausstellungen, Atelierbesuche, Kunstreisen, tätige Mitarbeit beim Aufbau einer städtischen Kunstsammlung usw.). Schon gleich nach der Gründung begann der Verein unter Vorsitz von Manfred Ludes eine Artothek und eine Sammlung Glasmalerei einzurichten, gab in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund der Herrlichkeit und Dorsten den ersten Band „Kunst in unserer Stadt“ heraus, der sich mit der Herz-Jesu-Kirche in Deuten befasste. Die redaktionelle Bearbeitung hatte Wolf Stegemann. Aus finanziellen Gründen kam es zu keinen weiteren Ausgaben. Der Verein  konnte zumindest noch Anfang der 1980er-Jahre mit bemerkenswerten Ausstellungen in Schloss Lembeck auf sich aufmerksam machen („Deutsche Impressionisten“ 1982, Julia Lohmann als sogenannte „Junge Wilde“ 1986).

Kunstreisen, Atelierbesuche, Aktionen und Ausstellungen

Kunstreise nach Franken 2001

Kunstreise nach Franken 2001

Bis 1983 war Manfred Ludes Vorsitzender des Kunstvereins, dessen Bilanz in den ersten sechs Jahren des Bestehens eine breite Palette von Ausstellungen und Aktionen aufwies: 244 Mitglieder, Herausgabe „Kunst in unserer Stadt“, Beginn der Sammlung Glasmalerei mit weiteren Ankäufen, 18 große Ausstellungen, Jugendwettbewerbe, Museumsbesuche. Nachdem Ludes 1983 nicht mehr kandidierte, wurde Architekt Peter Broich Vorsitzender, der es bis März 2020 nlieb.  Die Mitglieder des Kunstvereins kürten ihn wegen seines 37 kahre langen Engagements zum Ehrenvorsitzenden. Sein Nachfolger wurde Peter Schwanenberg, der ebenfalls schon viele Jahre dem Kunstverein angehört. Aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens schenkte der Kunstverein der Stadt 2002 eine Steinskulptur des Bildhauers Christoph Wilmsen-Wiegmann, die vor der Ursulinenkirche aufgestellt wurde (siehe Denkmale) und gab ein Jubiläumsheft „25 Jahre Kunstverein“ heraus, in dem der Verein das Vierteljahrhundert Kunstvereinsgeschichte mit den Anfängen, Exkursionen, Kunstreisen, Atelierbesuchen, Aktionen und Ausstellungen Revue passieren lässt. 2016 wollte der Kunstverein an den den im Zweiten Weltkrieg weggebombten Drubbel (zusammenhängender Häuserblock in der Lippestraße) mit Eisenblöcken künstlerisch erinnern. Doch der Rat lehnte dieses Projekt des Künstlers Christoph Wilmsen-Wiegmann ab. – Erläuterung zum Bild:  Podiumsdiskussion des Kunstvereins 1983 im Forum der VHS. Von links: Dr. Uwe Rüth (Glaskasten Marl), Prof. Alfred Schmitz (Bremen), Gerhard Schute (Journalist WAZ, Moderator), Peter Broich (Kunstverein), Wolf Stegemann (Kulturjournalist RN).

Siehe auch: Peter Broich
Siehe auch: Glasmalerei
Siehe auch: Drubbel

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