Israel-Tag

Freundeskreis Hod hasharon lud zu Begegnungen und zur Kunst ein

Auftritt der Cola-Leila-Gruppe

Auftritt der Cola-Leila-Gruppe am Israeltag im jüdischen Museum

Seit bestehen des Deutsch-Israelischen Freundeskreises Dorsten-Hod Hasharon lud dieser einmal im Jahr zu einem Israel-Tag ein, in dessen Mittelpunkt stets die deutsch-israelischen Beziehungen standen – politisch, kulturell und menschlich. Es wurde miteinander gefeiert, gegessen, gesungen, getanzt und in den ersten Veranstaltungsjahren auch ein anspruchsvolles kulturelles Programm mit Theater und Kunst geboten. Wegen der engen Bindung zum Verein für jüdische Geschichte und Religion, aus deren Reihen sich der Freundeskreis anfangs als Arbeitsgemeinschaft bildete, sich dann als selbstständiger Verein vom Museum löste, fanden die Israel-Tage stets im Haus und Garten des Jüdischen Museums Westfalen statt. Beteiligt war in den ersten Jahren auch die Israel-Stiftung des Kreises Recklinghausen, zu den Stammgästen gehörten Mitglieder der jüdischen Gemeinden in Bochum und Recklinghausen. Von der Botschaft des Staates Israels kam meist ein Vertreter und brachte Grüße und Wünsche des Botschafters mit, wie 1995 der Kulturattaché Ilan Mor, der in seiner Ansprache allen Dorstenern dankte, die sich „unermüdlich um Begegnungen, Gedankenaustausch und menschliche Beziehungen zwischen Deutschland und Israel“ bemühten.

Woche des Israelischen Spielfilms in Central-Theater Holsterhausen

Israeltag 1994, lokale Presse

Israeltag 1994, Jerusalem-Bilder, lokale Presse

Ein Jahr zuvor eröffnete der Freundeskreis den Israel-Tag mit einer Foto-Ausstellung über Jerusalem als faszinierende „Stadt der Sehnsucht und der Hoffnung“, die vom Auswärtigen Amt, vom Bischof von Münster und von der Botschaft des Staates Israel finanziell gefördert wurde. Abends zeigten die Veranstalter anhand von literarischen Dokumenten eine eigens erstellte Diaphonie über die 3.000 Jahre alte Geschichte der Stadt Jerusalem. 1993 war der Israel-Tag Abschluss der „Woche des Israelischen Spielfilms“, die der Freundeskreis zusammen mit der Israel-Stiftung veranstaltete. Im Mittelpunkt des Tages stand eine Ausstellungseröffnung des Bilderzyklus’ „Alija“ von Salvador Dali und Kinder bastelten unter Anleitung im Garten des Museums eine große Menora. Abends gab die bekannte deutsch-israelische Folksängerin Aviva Semadar ein Konzert. Ab Mitte der 1990er-Jahre standen Begegnungen zwischen Christen und Juden, zwischen Besuchern und Mitgliedern der jüdischen Gemeinde und vor allem das Kennenlernen von israelischen Speisen und Getränken im Mittelpunkt der Israel-Tage. Mit Auflösung des Deutsch-israelischen Freundeskreises Dorsten-Hod Hasharon wurden 2010 auch die Israel-Tage eingestellt.


Siehe auch:
Hod Hasharon

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