Dimker Wiese, Wohnprojekt

Gebaut wird nach ökologischen und nachhaltigen Kriterien – Beginn 2020

Die Dimker Wiese in Wulfen-Barkenberg; Foto Chrsitian Gruber (Wulfen-Wiki)

Auf der Freifläche Dimker Wiese vor der „Schwarzen Finnstadt“ in Wulfen-Barkenberg entsteht das Projekt Generationenwohnen. Dafür hat sich der Organisations- Nachbarschaftsverein „Dimker Wiese“ gegründet, der seine Pläne erstmals auf der Seniorenmesse 2019 im Gemeinschaftshaus Wulfen vorgestellt hatte. Der Verein ist parteipolitisch, wirtschaftlich und konfessionell neutral und unabhängig. Er errichtet mit dem Architekten Hannes Schmidt-Domogalla als Genossenschaft eine Siedlung mit bis zu 20 Wohneinheiten. Der Planungs- und Umweltausschuss hat der Stadt der Vorlage der Verwaltung einstimmig zugestimmt, dem Verein „Dimker Wiese e.V.“ das gewünschte Grundstück für unser Wohnprojekt zur Bebauung zu überlassen. Gebaut wird nach ökologischen und nachhaltigen Kriterien, eingebettet  in ein Wegesystem, wo Fußgänger und Radfahrer – ohne mit dem Autoverkehr in Berührung kommen zu müssen – jeden Punkt des Stadtteils erreichen können. Eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr nach Dorsten, Marl, Recklinghausen und Haltern ist auch nur wenige Schritte entfernt. Mit der konkreten Planung wurde Mitte 2020 begonnen. In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro SCHMIDTplanung aus Barkenberg werden Vereinsmitglieder ein oder mehrere Gebäude nach ihren Wünschen entwickeln. Dabei werden die Fragen nach dem bestmöglichen Standort, der Größe und Ausstattung der einzelnen Wohnungen, das Angebot von gemeinschaftlichen Bereichen und vieles mehr gemeinsam erarbeitet. Einzug der Bewohner soll in etwa zwei Jahren sein.

Wohnungsbau soll den Charakter der grünen Mitte nicht verändern

Die Idee: In den Jahren 2008 bis 2014 wurden im Verlauf des Stadtumbaus Wulfen unterschiedliche Freiflächen geschaffen, die für eine zukünftige Bebauung zur Verfügung stehen. So verfügt der Stadtteil Wulfen-Barkenberg im Kernbereich an der Dimker Allee über die Möglichkeit ein vielfältiges Angebot vom Einfamilienhaus bis zu mehrgeschossigem Wohnungsbau zu schaffen, ohne dabei den Charakter der grünen Mitte zu verlieren. In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro soll ein Gebäude nach den Wünschen der Mitglieder entwickelt werden. Dabei werden die Fragen nach dem bestmöglichen Standort, der Größe und Ausstattung der einzelnen Wohnungen, das Angebot von gemeinschaftlichen Bereichen, die Art der Finanzierung und vieles mehr gemeinsam erarbeitet. Die Mitglieder des Vereins haben über das Finanzierungsmodell abgestimmt und mit großer Mehrheit haben sie sich für das Genossenschaftsmodell entschieden.


Quellen: Guido Bludau in DZ vom 24. Juni 2020. – Homepage des Vereins (Aufruf Juli 2020).

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