Taschengeldbörse

Soziales Projekt: Junge und ältere Menschen werden zusammengebracht

Als erste Stadt im Kreis Recklinghausen wurde Mitte 2015 on Dorsten eine vom Land geförderte „Taschengeldbörse“ eingerichtet. Jugendliche, die gerne für andere Menschen kleinere ungefährliche Arbeiten übernehmen wollen, und ältere Menschen, die entsprechende Unterstützung suchen, werden zusammengebracht. Daher ist die Taschengeldbörse ein soziales Projekt und kein Ersatz für Handwerker und andere Profis.
Die Initiative zur Gründung hat in Dorsten ein Arbeitskreis des Seniorenbeirats ergriffen. Kooperationspartner sind das städtische Jugendamt und das Jugendgremium der Stadt, die Ehrenamtsagentur und der Kreis Recklinghausen. Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren, die haftpflicht- und unfallversichert sind, können sich bei der Agentur für Ehrenamt Dorsten melden, um bei Senioren kleinere Arbeiten zu verrichten. Ebenso können sich dort die Senioren melden. Der Einsatz der Jugendlichen ist auf maximal zwei Stunden pro Tag beziehungsweise zehn Stunden in der Woche begrenzt. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und durch das Land NRW finanziert.
Kleiner Arbeiten für ältere Menschen sind zum Beispiel Rasen mähen, Einkaufen oder bei Fragen am Computer helfen, Fotos sortieren. Wichtig ist nur, dass es keine regelmäßigen Aufträge sind, um Handwerker oder Gärtner zu ersetzen. Die Jugendlichen bekommen für jede Stunde ein Taschengeld von fünf Euro. Das Projekt ist gut angelaufen.

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