Tag der Architektur

2014 gehörten auch zwei Wohnhäuser zum Besichtigungsprogramm

Raumrhythmus am Heinrich-Heine-Weg; Foto: Carsten Krafft

Raumrhythmus am Heinrich-Heine-Weg; Foto: Carsten Krafft

1995 hatten die Architektenkammern in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und in Thüringen erstmals einen Tag der Architektur organisiert. Inzwischen bieten alle Architektenkammern unter dem Dach der Bundesarchitektenkammer Ende Juni Besichtigungen von aktuellen Architektur-Projekten an. 2013 waren 1.500 Projekte zu besichtigen. Etwa 150.000 Besucher nutzten die Möglichkeit, Projekte zu besichtigen, die normalerweise nicht für jedermann zugänglich sind. Im Juni 2014 waren bundesweit rund 100.000 Besucher unterwegs. Diese machten sich am auf den Weg, um Architekturprojekte zu besichtigen. Projekte, die in der Regel nur an diesem Tag zur Besichtigung geöffnet sind. Die Architektenkammer:

„Architektur bewegt – und das auch im übertragenden Sinne, denn erst die Kenntnis, der Besuch vor Ort setzt uns in die Lage, über sie auch zu diskutieren. Bei den Beteiligungsverfahren zu öffentlichen Projekten zeigt sich deutlich, wie sehr Architektur die Menschen bewegt, da sie verstanden haben, dass jedermann von ihr betroffen ist.“

Im Jahr 2014 standen in Nordrhein-Westfalen 418 Bauwerke auf dem Besuchsprogramm, darunter nicht nur öffentliche, wie Kirchen, Rathäuser und Archivgebäude, sondern auch private, wie in Dorsten die Familienwohnhäuser am Nikolaus-Groß-Weg 13 und am Heinrich-Heine-Weg 41.

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