Spielmannszug Holsterhausen-Dorf

100 Jahre mit Trommeln, Pauken, Schellenbaum und Flöten feiern

Spielmannszug Holsterhausen-Dorf vor ihrem Vereinslokal

2018 wurde der Der Spielmannszug des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Holsterhausen-Dorf 100 Jahre alt. Der Erste Weltkrieg ging verloren, da versammelten sich 1918 einige Schüler der Antoniusschule mit ihrem Rektor Heinrich Schäfer, um sich mit Trommeln und Pauken der Spielmannsmusik zu widmen. Schon nach kurzer Zeit  konnten die Jugendlichen die ersten Feste musikalisch begleiten. Neue Mitglieder wurden gewonnen, der Verein wuchs. 1949 schloss sich der Spielmannszug dem Schützenverein an und heißt seitdem „Spielmannszug des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Holsterhausen-Dorf e. V.“. Die Proben wurden zu dieser Zeit noch im Vereinsheim des BVH durchgeführt. Das „Deutsche Eck“ in Holsterhausen-Dorf ist heute das Vereinslokal. Seit 1973 finden die wöchentlichen Proben im Pfarrheim St. Antonius statt. Heute musizieren etwa 40 Spielleute im Spielmannszug, davon sind acht Jugendliche in der musikalischen Ausbildung. Zudem erfährt der Verein eine große Unterstützung durch 180 passive Förderer (Stand 2018). Der Spielmannszug Holsterhausen-Dorf gastiert auch auf etlichen Schützen- und anderen Festen in der Nachbarschaft wie u. a. in Kirchhellen, Hervest, Wulfen, Altschermbeck und Rentfort. Zudem ist er der Pfarrgemeinde St. Antonius verbunden und spielt auf deren Gemeindefesten und hin und wieder auch in Gottesdiensten. Mit einem vor Jahren angeschafften Marimbaphon (Aufschlagidiophon) konnte der Spielmannszug sein Repertoire erweitern. Seit 25 Jahren feiern die Holsterhausener Spielleute mit zahlreichen Gästen jedes Jahr im Oktober ein bayerisches Traditonsfest mit Trommeln, Paulen Schellenbaum und Föten sowie „ozapften“ Bier, und bayerischem Tschingderassabum.

Siehe auch: Schützenverein Holsterhausen-Dorf

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