Pröpper, Günter

„Meister Pröpper“ kickte recht erfolgreich in der Bundesliga

Geboren 1941 in Dorsten; ehemaliger Profi-Fußballspieler. – In den 1970er-Jahren war er einer der erfolgreichsten und populärsten Stürmer Deutschlands in der Bundesliga. 1964 wurde der gelernte Weber beim viertklassigen BVH Dorsten entdeckt, spielte dann beim VfL Osnabrück und bei Rot-Weiß Essen, dann beim Wuppertaler SV, wo er 1979 sein letztes Profispiel bestritt. Mit seinem Wechsel nach Osnabrück begann Pröpper seine Karriere als Profifußballer. Beim VfL war er für drei Jahre der herausragende Akteur einer nur durchschnittlich abschneidenden Mannschaft, für die er in 89 Punktspielen 57 Tore erzielte. Seine Stärke als Strafraumstürmer war die Kopfballtechnik, mit der er in der Saison 1967/68 in der Regionalliga Nord mit 25 Treffern zum Torschützenkönig avancierte. Am letzten Spieltag dieser Saison erzielte er beim 12:1 gegen den VfB Oldenburg vier Tore. Pröppers nächste Station war der Regionalligist Rot-Weiß Essen, unter dessen damaligem Trainer Erich Ribbeck er jedoch nur selten zum Einsatz kam.

Er stand auf dem vorderen Rang in der Torschützenliste

Günther Pröpper1969 wechselte er zum benachbarten Liga-Rivalen Wuppertal SV, wo er bald den Spitznamen „Meister Pröpper“ erhielt. In der Saison 1971/72 erzielte er 52 der 111 Toren des Vereins in der damaligen Regionalliga sowie acht der 26 WSV-Treffer in der erfolgreich abgeschlossenen Aufstiegsrunde zur Bundesliga. In der Regionalliga West hatte er es auf insgesamt 150 Einsätze mit 125 Treffern gebracht. Mit ihm als besten Schützen des Teams führte der damalige Trainer Horst Buhtz den Verein in der Saison 1972/73 bis auf den vierten Platz in der Bundesliga. Auch dort belegte Günter Pröpper einen vorderen Rang in der Torschützenliste: mit 21 Toren war er drittbester Ligatorjäger hinter Gerd Müller und Jupp Heynckes. In der Bundesliga erzielte Pröpper in seinen 87 Einsätzen insgesamt 39 Tore. In diesen Begegnungen wurde der als zurückhaltend und fair geltende Spieler lediglich einmal verwarnt und nie des Feldes verwiesen. – Günter Pröpper blieb seinem Verein treu, auch als 1975 die seinerzeit als überaltert angesehene Mannschaft als weit abgeschlagenes Schlusslicht in die 2. Bundesliga Nord absteigen musste. In den folgenden Jahren lösten ihn Franz Gerber und Rainer Budde als erfolgreichste Stürmer des Wuppertaler SV ab. Sein letztes Profispiel bestritt er am 9. Juni 1979 in der 2. Liga Nord. Nach 294 Pflichtspielen, in denen er 182-mal für den Wuppertaler SV Tore schoss, wurde er mit einem Abschiedsspiel geehrt. Danach war er beim Sport- und Bäderamt der Stadt Wuppertal tätig und Torwarttrainer bzw. Co-Trainer bei verschiedenen Landes- und Oberligavereinen. Sein Sohn Carstens sowie seine Neffen Michael und Thomas Pröpper spielen ebenso im Profifußball.


Siehe auch:
Sportler


Quelle:
Nach Wikipedia, Online-Enzyklopädie.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

Dieser Beitrag wurde am veröffentlicht.
Abgelegt unter: , Personen, Sportler