Kriminalfälle 2019

Raub, Diebstahl, Körperverletzung, Betrug und immer wieder Gewalt

Vorbemerkung: Die in diesem Lexikon als Einzeleinträge veröffentlichten Kriminalfälle sind hier nicht verzeichnet, auch nicht Sexualdelikte. Dafür gibt es eine eigene Erfassung unter Sexualdelikte. Auch Tötungsdelikte sind gesondert erfasst (Mord und Totschlag). Eine Übersicht aller Artikel ist unter Kriminalität anzuklicken. Im Übrigen erhebt diese listenmäßige Erfassung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Falsche Polizistin aus Dorsten festgenommen. Die Kriminalpolizei konnte Mitte Juli eine dringend tatverdächtige 33-jährige Frau aus Dorsten in Reken festnehmen, der mehrere Straftaten zugeordnet werden konnten. Darunter ein dreister Fall, in dem sie sich als Polizistin ausgegeben hatte, und einer 77-järigen Frau wertvollen Schmuck entwendet hatte. Zunächst erhielt die Seniorin einen Anruf eines falschen Polizeibeamten. Er teilte ihr mit, dass eine kriminelle Bande einen Einbruch plane und die Polizei daher alles Geld an sich nehme. Gegen 0:30 Uhr klingelte es an der Haustür der Bewohnerin. Die falsche Polizistin wies die Seniorin an, dass sie mittels Handy überprüfen solle, dass es sich bei ihr tatsächlich um eine Polizistin handelt. Mit dem Handy der Betrügerin tippte die Seniorin die 110 ein und landete wieder bei dem Betrüger am Telefon, der ihr die Sicherheit gab, dass es sich um eine Polizistin handelt. Die Betrügerin gewann durch den Rückruftrick das Vertrauen der Seniorin. Sie übergab Geld, EC-Karten, persönliche Gegenstände und Schmuck.

Raubüberfall am Europlatz beobachtet. In den Nachtstunden des 10. Juni 2019 machte ein 23-jähriger Dorstener auf der Polizeiwache Angaben zu einem Raub am Europaplatz. Drei Männer sollen demnach einen ihm flüchtig bekannten Mann geschlagen und anschließend das Mobiltelefon und Geld entwendet haben. Beim Eintreffen der Polizei war der Geschädigte allerdings nicht mehr vor Ort. Die mutmaßlichen Täter waren geflüchtet.

Zwei Brüder attackierten ihren dritten Bruder. Streitereien unter Brüdern sind nichts Ungewöhnliches. Dass bei solchen Fehden ein Baseballschläger zum Einsatz kommt, ist eher selten. Und so landete dieser Zwist, der im Mai 2018 öffentlich in der Straße „Im Harsewinkel“ in Hervest ausgetragen wurde, im Juni 2019 vor dem Dorstener Schöffengericht. Angeklagt waren die beiden jüngeren der insgesamt drei Brüder aus Dorsten, 23 und 25 Jahre alt. Sie sollen den 29-jährigen Bruder auf offener Straße geschlagen haben. Der Erstgeborene, so hieß es in der Anklage der Staatsanwaltschaft, habe sich nicht anders zu helfen gewusst, als den Baseballschläger zu zücken, den er bei sich trug. Doch die beiden Angeklagten erzählten eine andere Geschichte. Sie hätten nämlich Smartphones in einem Schaufenster bewundert, als sie „im Augenwinkel“ ihren älteren Bruder erblickten, zu dem sie schon längere Zeit keinen Kontakt mehr hatten. Als dieser zum Schlagen ausgeholt habe, sei der Jüngste helfend dazwischen gegangen. Doch der 29-Jährige traf den 25-Jährigen mit dem Schläger, der dabei zerbrach, auf den Rücken. Daher habe er in Notwehr zugeschlagen. Dass der 23-Jährige dennoch zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt wurde, hat damit zu tun, dass er mehrfach im Straßenverkehr auffällig geworden ist. Ein kürzlich gefälltes Urteil vom Amtsgericht Gladbeck floss dabei in das Dorstener Strafmaß ein (Quelle: M. Klein in DZ vom 20. Juni 2019).

Räuber bedrohte Kassiererin mit Waffe. Kaltblütig und dreist: Ein Unbekannter, teilmaskierter Mann, hatte Mitte Mai 2019 den dm-Markt an der Händelstraße überfallen und die Kassiererin mit einer Schusswaffe bedroht (siehe obiges Foto). Der Täter, etwa Ende 20 Anfang 20 Jahre alt, flüchtete mit dem ihm ausgehändigten Geld Richtung Innenstadt. Eine Nahbereichsfahndung der Polizei verlief ergebnislos. Eine fest installierte Kamera machte eine Aufnahme, mit der die Polizei nach dem Täter fahndet. – Tage später hatte ein weiterer Unbekannter oder der noch unbekannte Räuber vom dm-Markt einen zweiten Laden an der Händelstraße überfallen. Gegen 22 Uhr betrat der Räuber die Rewe-Filiale im Feldmärker Einkaufszentrum, bedrohte den 23-jährigen Kassierer mit einer Waffe und forderte Geld. Nachdem der 23-Jährige dem Mann das Geld ausgehändigt hatte, flüchtete der Täter zu Fuß. Die Vorgehensweise erinnert die Polizei stark an die Handschrift, die der Täter im dm-Markt hinterlassen hat.

Polizei wurde in Sisha-Bars fündig. In einem achten Großeinsatz von Zoll Und Polizei im Kreis Recklinghausen, wurde Mitte Mai 2019 auch eine Shisha-Bar in Hervest durchsucht. Welche Ergebnisse sie Durchsuchungen bei welcher Bar brachte, konnte wegen laufender Ermittlungen keine Auskunft gegeben werden. Neun Shisha-Bars in fünf Städten sind im Mai kontrolliert worden, darunter auch eine Bar in Hervest-Dorsten. Die Einsatzkräfte stellten überall „eine Reihe von Rechtsverstößen und Beanstandungen“ fest. Es wurden 91 Personen kontrolliert zehn Strafanzeigen, 16 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geschrieben. In einem Café in Marl wurden vier Spielautomaten sichergestellt und in fast allen Betrieben insgesamt 200 unversteuerter Tabak in versteckten Dosen gefunden und  sichergestellt. Die Razzia fand im Zuge der Bekämpfung von Clan- und Bandenkriminalität statt. Shisha-Bars gelten als Rückzugsorte, in denen sich solche Gruppen verabreden und treffen. – In Holsterhausen hatte der Shisha-Laden an der Ecke Freiheitsstraße/Bonifatiusstraße bereits einige Wochen zuvor geschlossen.

21-Jähriger CD-Dieb leidet unter paranoider Schizophrenie. Ein erst 21 Jahre alter Mann aus Dorsten ist Mitte Mai vom Landgericht Essen auf unbestimmte Zeit in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Für die Richter ist er eine Gefahr für die Allgemeinheit. Es war ein CD-Diebstahl im Media Markt, der alles ins Rollen brachte. Der Angeklagte war im November 2018 von einem Ladendetektiv dabei ertappt worden, wie er zwei CDs klauen wollte. Die Sicherheitsetiketten hatte er mit einem Messer entfernt. Als er kurz darauf angesprochen wurde, gab es ein Gerangel. Das Messer hatte der Dorstener noch in der Hand. Auf den Aufzeichnungen der Überwachungskamera soll zu sehen sein, wie der 21-Jährige dabei eine Stichbewegung in Richtung Ladendetektiv macht. Hintergrund der Tat ist eine schwere psychische Erkrankung. Der Angeklagte leidet unter paranoider Schizophrenie, hört Stimmen. Wenn er seine Medikamente einnimmt, soll zwar alles okay sein. Doch genau die setzt er immer wieder ab. Der 21-Jährige hatte sich nach seiner Festnahme in seiner Zelle büschelweise Haare ausgerissen, ließ niemanden an sich heran. Daraufhin war er in das Justizkrankenhaus in Fröndenberg verlegt worden. Von dort geht direkt weiter in die geschlossene Psychiatrie. Die Richter haben zwar auch eine Haftstrafe von 15 Monaten ausgesprochen, doch die kommt wegen der parallel angeordneten Unterbringung nicht zum Tragen. Was genau in seinem Kopf vorgeht, wurde auch dem vom Gericht beauftragten Psychiater nicht klar. Die Erkrankung ist schon in der Jugend ausgebrochen. Seitdem war der 21-Jährige bereits mehrfach in der Psychiatrie. Bei den Stimmen, die er hört, soll es sich zwar nicht um Befehle handeln, doch eine soll ihm zuletzt gesagt haben: „Du wirst lebendig begraben.“  (Quelle: Nach Jörn Hartwich in DZ vom 15. Mai 2019).

Brutaler Überfall in Holsterhausener Wohnung. Ein brutaler Wohnungsüberfall in Holsterhausen beschäftigt erneut die Justiz. Diesmal nicht als Angeklagter, sondern als Zeuge vor dem Essener Landgericht: der Messerstecher (22) von der Pestalozzi-Schule. Angeklagt sind zwei 21 und 27 Jahre alte Dorstener. Das Duo soll mit einem bereits verurteilten Mittäter in den frühen Morgenstunden des 2. September 2017 ein späteres Raubopfer brutal zugerichtet und ausgeraubt haben. Tags darauf sollen die beiden Angeklagten gemeinsam mit der Ex-Freundin des Überfallopfers vergeblich versucht haben, über die zuvor geraubte EC-Karte dessen Konto zu plündern. Zum Prozessauftakt vor der 24. Jugendstrafkammer im Mai 2019 gab der 21-jährige Angeklagte, der aktuell eine nicht bezahlte Geldstrafe im Gefängnis absitzt, seine Beteiligung an dem Geldabhebeversuch zu. Den vorherigen Raubüberfall jedoch habe der bereits verurteilte Mittäter mehr oder weniger komplett alleine durchgezogen. Er selbst habe noch versucht, den wie von Sinnen mit einem Baseballschläger auf das Opfer einprügelnden Täter von weiteren Schlägen abzuhalten. Und der 27-jährige Mitangeklagte habe ohnehin so gut wie gar nichts gemacht. Völlig anders die Version des vor einem Jahr verurteilten 22-jährigen Mittäters: Danach waren beide jetzt Angeklagten aktiv in den Überfall verstrickt, sollen ihm beim Eindringen über den Balkon in die Obergeschoss-Wohnung an der Hauptstraße sogar mittels „Räuberleiter“ geholfen haben. Er habe dem späteren Opfer danach zunächst mit einem Baseballschläger „die Fresse poliert“. Nachdem der Wohnungsmieter – ein Bekannter, der beim Angriff eine Art „Ablenktelefonat” mit der Freundin des Angreifers geführt haben soll – k.o. gegangen sei, will der 22-Jährige den beiden Angeklagten die Wohnungstür geöffnet haben. „Dann haben die beiden ihn ausgeraubt“, sagte der Zeuge.
Bei dem bereits verurteilten Täter handelt es sich um den Messerstecher von der Pestalozzi-Schule. Der 22-Jährige war am 12. April 2018 nach einer Schulhof-Messerattacke auf eine 17-Jährige wegen Mordversuchs zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Im damaligen Prozess war auch der Baseballschläger-Überfall mitangeklagt gewesen (Quelle: Werner von Braunschweig in DZ vom 7. Mai 2019).

Nach Handyraub muss Asylbewerber zweieinhalb Jahre ins Gefängnis
Die Richter am Essener Landgericht hatten im Mai 2019 keinen Zweifel: Ein vielfach vorbestrafter 26-jähriger Dorstener Asylbewerber aus Algerien wurde wegen räuberischer Erpressung zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, obgleich er bis zuletzt seine Unschuld beteuerte. Der Angeklagte war Anfang August 2018 nach Deutschland gekommen. Seine damals noch hochschwangere Freundin hatte er in Marseille zurückgelassen. Inzwischen ist das Baby geboren. Laut Urteil hatte der Angeklagte im November 2018 einen Freund, der ebenfalls aus Algerien stammte, mit einer abgebrochenen Wodkaflasche bedroht und leicht verletzt. Dann hat er ihm ein geklautes Handy abgenommen haben, das er ihm zuvor für 50 Euro verkauft hatte. Zum Motiv hieß es im Urteil: „Der Angeklagte hat sich offenbar geärgert, dass er das Handy zu billig verkauft hatte.“ Deshalb habe er es zurückhaben wollen. Das Opfer, gegen den zwölf Ermittlungsverfahren u. a. wegen Dienstahls liefen, hatte den Angeklagten belastet, dessen Verteidiger Freispruch forderte. Nach Verbüßung der Strafe droht dem Verurteilten die Abschiebung nach Algerien (Quelle: Jörn Hartwich in DZ vom 3. und 6. Mai 2019).

Liebespaar wurde zufällig zum Opfer. In einem Auto wurde Anfang April 2019 in den Nachstunden – 3.50 Uhr – ein junges Liebespaar  mit vorgehaltener Pistole überfallen. Dem jungen Mann wurde die Geldbürde geraubt. Das Liebespaar stand an lauschiger Stelle an der Seikenheide zwischen Dorsten und Kirchhellen. Nachdem die Täter auf die beiden Überfallenen noch eingeschlagen hatten, flüchteten sie unerkannt auf Fahrrädern in Richtung Kirchhellener Allee. Kurios: Die Täter waren bereits vor dem Überfall unmaskiert am Auto des Paares vorbeigefahren und kehrten dann vermummt und bewaffnet zurück.

Leiche im Teich. Campingplatzbetreiber am Brückenweg in Östrich entdeckten im Februar 2019 eine Leiche in einem der Teiche, die im nordwestlichen Bereich des Campingplatzes „Schult im Anker“ liegen. Die Taucher der Feuerwehr zogen dann einen noch nicht identifizierten toten Mann aus dem Wasser. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Doch die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.

Neuneinhalb Jahre für Misshandlung eines Kindes und Brandstiftung. Einer der wohl traurigsten Fälle von Kindsmisshandlung wurde 2018/19 in Münster verhandelt. Es ging um den kleinen Sohn seiner Frau, den er aufs heftigste misshandelte. Als das Kind nach einem anonymen Hinweis an das Jugendamt im Oktober 2016 von Sozialarbeiterinnen in seinem Bettchen vorgefunden wurde, war es in einem fürchterlichen Zustand: auf acht Kilo abgemagert, dehydriert, im Mund- und Windelbereich eine Pilzerkrankung, kraftlos und mit Schürfwunden bedeckt. Ärzte stellten später eine Hirnblutung als Folge eines Schütteltraumas, ein gebrochenes Sprunggelenk, eine geschwollene Hand und Hämatome am gesamten Körper fest. Aus Rache für die Meldung von Nachbarn an das Jugendamt zündete der 25-jährige Dorstener das Mehrfamilienhaus in der Lippestraße an. Wer dem Jungen und bei welchem Vorgang die Verletzungen zugefügt hat“, so Staatsanwältin, sei zwar letztlich nicht sicher feststellbar. Dennoch haben die angeklagte Mutter (24) und der Stiefvater (25) in ihren Augen enorme Schuld auf sich geladen. „Beide haben dem erbärmlich leidenden Kind einfach bei seinen Qualen zugesehen, sie geduldet und es unterlassen, mit dem Jungen zum Arzt zu gehen“, so die Anklägerin weiter. Das Landgericht Münster verurteilte ihn im Januar 2019 unter Einbeziehung einer siebenjährigen Haftstrafe wegen Brandstiftung zu insgesamt neuneinhalb Jahren Haft, die Mutter zu zwei Jahren auf Bewährung.
„Sie haben als Mutter versagt“, sagte die Richterin der 24-Jährigen beim Urteil. „Wenn das noch länger gegangen wäre, wäre Ihr Sohn irgendwann wahrscheinlich tot gewesen. Das hätte er nicht mehr lange ausgehalten.“ Es war der Noch-Ehemann der Dorstenerin, der den Jungen laut Urteil schwer misshandelt hat Dieser hat vor der Urteilsverkündung: „Es hätte niemals so weit kommen dürfen.“ Was passiert sei, tue ihm aufrichtig leid. Sauer sei er allerdings auf die Fernsehjournalisten, denen er im Gerichtssaal sogar den gestreckten Mittelfinger zeigte. „Der ganze Knast hasst mich jetzt“, sagte er den Richtern (Jörn Hartwich in DZ vom 14. Dez. 2018, 8. Jan. 2019).

Schlimme Beleidigungen einer Migrantenfamilie. Ein 58-jähriger Dorstener, der an einem lauen Sommerabend 2017 mit dem Fahrrad an einem von einer Migranten-Familie bewohnten Haus in Holsterhausen vorbeifuhr, deren Bewohner, die sich vor dem Haus aufhielten, mit beleidigenden Worten aus dem rechtsradikalen Fundus so beschimpfte, dass die Kinder Angst bekamen. Wegen Volksverhetzung und Beleidigung hatte dies vor dem Dorstener Schöffengericht ein Nachspiel. Der Holsterhausener, Nachbar der Migranten-Familie,  beschimpfte sie mit „Sch…Ausländer“ und mit dem Ausspruch: „Ich möchte meinen Führer zurück, der hätte Euch nach Auschwitz gebracht.“ Dabei erhob er nach Zeugenaussagen die Faust und bedrohte seine Nachbarn. Daraufhin hatte einer der Bedrohten ihm „aus Notwehr eine geknallt“. Offensichtlich hatte der 58-Jährige kein Rechtsbewusstsein, denn er rief die Polizei und wiederholte in deren Gegenwart seine rechtsradikalen Beschimpfungen. Die Polizei erstattete nun gegen ihn Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Vor Gericht versuchte sich der Angeklagte herauszureden. Er sei falsch verstanden worden. Vom Führer habe er gar nicht gesprochen. „Ich habe telefoniert und dabei die Worte Führungsaufsicht und Bewährung benutzt“, sagte er. Das bewertete das Gericht als Schutzbehauptung. Da der Angeklagte wegen einer ähnlichen Volksverhetzung zum Tatzeitpunkt unter Bewährung stand und immer wieder straffällig wurde, kam eine Bewährungsstrafe für das Schöffengericht nicht in Frage. Das Urteil: Vier Monate Haft (Quelle: Michael Klein in DZ vom 2. März 2018).

Kinderkriminalität: 13-Jährige versuchten Gleichaltrigen zu berauben. Opfer eines Überfalls wurde im Januar 2017 ein 13-jähriger Holsterhausener. Das Kind stieg gegen Mittag an der Haltestelle Pliesterbecker Straße/Fasanenkamp aus dem Bus und wollte nach Hause gehen. Etwa in Höhe der Sporthalle an der Juliusstraße wurde er von zwei anderen Jugendlichen angegriffen. Laut Auskunft der Polizei sprang einer der Jugendlichen den 13-Jährigen von hinten an und versuchte, ihn am Rucksack auf den Boden zu ziehen. Der andere Jugendliche boxte den Holsterhausener ins Gesicht und verletzte ihn. Dem 13-Jährigen gelang die Flucht. Nach der Beschreibung des Überfallenen Kindes waren die beiden Täter ebenfalls erst 12 bis 13 Jahre alt.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

Dieser Beitrag wurde am veröffentlicht.
Abgelegt unter: , Kriminalität