Infrador

Städtisches Unternehmen soll die Infrastruktur verbessern

Die Stadt Dorsten gründete Mitte 2020 eine weitere 100-prozentige Tochtergesellschaft. „Infrador“ soll sich um die Sanierung öffentlicher Gebäude der Stadt machhaltig kümmern  und sich auch um die Erweiterung des Rathauses kümmern. In Dorsten gibt es Sanierungsstau seit Jahrzehnten. Schulen müssen saniert, Friedhofshallen neu konzipiert werden. Der Treffpunkt Altstadt wird gerade erweitert, das Projekt „Bürgerbahnhof“ steht auch an. Bürgermeister Stockhoff in der Dorstener Zeitung: „Trotz Fördermitteln von Bund und Land wären solche Projekte für die Stadt finanziell nicht zu stemmen. Eine Gesellschaft hat hingegen Kosten- und steuerliche Vorteile.“ Der Stadtkämmerer übernahm erst einmal die Geschäftsführung und die Stadt kontrolliert ihre Gesellschaft im Aufsichtsrat ihr eigenes Tun. Sie ist Auftraggeber, die Gesellschaft Ausführende, die dann das fertige Gebäude der Auftraggeberin – die Stadt – übergibt. Dadurch soll auf kurzen Entscheidungswegen effizienter gearbeitet werden. Die Stadt hat mit solchen städtischen Töchtergesellschaften Erfahrung: Wirtschaftsgesellschaft Windor und der Bäder- und Wohnungsbaugesellschaft. Die ersten Projekte sind bereits mit der Gründung von Infrador beschlossen:  Neubau von drei Kindertagesstätten und die Sanierung des Rathauses samt eines Erweiterungsbaus in den nächsten Jahren.


Quelle: DZ vom 15. Mai 2020

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