Finnstadt

Barkenberg: Gelungenes Beispiel internationaler Architektur

Finnstadt-Surick; Foto: Christian Gruber

Finnstadt-Surick; Foto: Christian Gruber

Ein sehr gelungenes Architektur-Beispiel ist die 1975 fertig gestellte „rote“ Finnstadt aus vier kreuzförmigen, terrassierten, fünfgeschossigen Häusern (A, B, C, D) im Surick 121-203 in Barkenberg. Architekten sind Toivo Korhonen und Lauri Sorainen aus Helsinki. Ursprünglich aus einem Wohnungsbaugutachten 1969 hervorgegangen und als Experimentalbau geplant, wurde die Finnstadt doch auf klassische Weise von der Wulfener Wohnungsbaugesellschaft errichtet. Im Gegensatz zu den anderen Großobjekten wurde die Finnstadt nicht als sozialer Wohnungsbau gefördert. Daher gibt es in der Anlage nur Eigentumswohnungen. Die zum Teil reihenhausartigen Wohnungen im Erdgeschoss haben eigene Eingänge und Gärten. Die über Gemeinschaftstreppenhäuser erschlossenen Wohnungen in den oberen Geschossen sind mit großzügigen Terrassen ausgestattet. – Wegen des großen Erfolgs wurden zwei weitere Häuser (E und F) dieses Typ nördlich der Baugruppe Marschall errichtet. Diese sind mit Naturschiefer verkleidet und werden deshalb auch „schwarze“ Finnstadt genannt. Zudem wurden sie in ein Wäldchen gebaut und wirken deshalb viel dunkler, also optisch ganz anders als die roten Bauten.


Quelle:
Christian Grubers Wulfen-Wiki.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone