Feldmark

Früher war dort Ackerland und Gemeindebesitz

Feldmark, Foto: JF

Zwischen der Landwehr und dem Festungsgürtel lag die städtische Feldmark, die ursprünglich von mehreren Dörfern besiedelt war. Diese wurden am Anfang des 13. Jahrhunderts, als die Erzbischöfe von Köln als Landesherren die Stadt als Festung anlegten, zur Hebung der Zahl wehrfähiger Bevölkerung in die neue Festung verlegt. So entstanden die Wüstungen (siehe Stadt, siehe Hohenkamp). Die Feldmark zerfiel in privates Ackerland und Gemeindebesitz. Heute ist sie mit ihren rund 8.000 Einwohnern mit Wohnhäusern und Gewerbegebieten (Dorsten-Ost, Stadtsfeld, Barbarastraße, Gelsenkirchener Straße) besiedelt; es gibt eine Reithalle und einen Segelflugplatz.

Jetzt auch eigenes Wappen mit Hinweisen auf bäuerliche Prädung

Seit Mitte 2019 hat auch der viertgrößte Dorstener Stadtteil Feldmark sein eigenes Wappen. Am Mittwoch entschied sich die Stadtteilkonferenz „Bürgerrunde Feldmark“ für den Entwurf einer vierköpfigen Arbeitsgruppe um Initiator Michael Compernaß. Die linke Wappenhälfte symbolisiert mit seinem goldenen Ährenbündel die 768-jährige Geschichte des ursprünglich ländlich-bäuerlich geprägten Stadtteils, der grüne Hintergrund steht für die dortigen Wiesen und Wälder. Die rechte Wappenhälfte auf silbernem Grund charakterisiert die Entwicklung des alten Mühlen-Standortes zum bedeutenden Gewerbe- und Industriegebiet, dargestellt durch ein schwarzes Rad (halb Mühlen-, halb Zahnrad).


Siehe auch:
Stadtteile

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