Corona-Meldungen 2022

Pandemie in Dorsten und Umgebung - nachrichtlich und kurzgefasst

Neue Haustiere in der Corona-Zeit – Katzen vor Hunden. Mehr als jeder vierte Haustierbesitzer hat sich während der Coronapandemie in den vergangenen zwölf bis 18 Monaten ein neues Tier zugelegt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forsa-Umfrage für die Gothaer Versicherungsgesellschaft. Demnach schafften sich 28 Prozent der befragten Haustierbesitzer ein Tier an. Katzen gelten dabei dicht gefolgt von Hunden als die beliebtesten Haustiere der Deutschen: 21 Prozent der Befragten leben mit einer oder mehreren Katzen zusammen, 18 Prozent mit einem oder mehreren Hunden. Andere Haustiere spielen der Umfrage zufolge eher eine untergeordnete Rolle. So halten nur vier Prozent Kleinnager und drei Prozent Vögel. Schlangen, Echsen und andere Reptilien gibt es bei rund einem Prozent der Befragten (AFP).

175 Impfungen mit abgelaufenem Impfstoff in Dorsten verabreicht. Im Impfzentrum Dorsten waren Mitte Januar 2022 insgesamt 175 Impfungen mit einem kurze Zeit abgelaufenen Moderna-Vakzin verabreicht worden. Es handelte sich bis auf wenige Ausnahmen um Auffrischungsimpfungen. Der Kreis Recklinghausen hatte die Betroffenen schriftlich informiert. Eine gesundheitliche Gefahr durch Ablauf des Haltbarkeitsdatums bestand nicht. – Die Dorstener Impfstelle ist eine der größten im Kreis Recklinghausen. Die Stadt Dorsten hat  in kürzester Zeit mit Unterstützung des Kreises ein Impfzentrum aufgebaut, in dem seit Beginn im Dezember 2021 über 13.000 Menschen gegen das Coronavirus immunisiert werden konnten (Stand 15. Jan. 2022) – und sich so gegen schwere Krankheitsverläufe schützen und die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung verringern konnten.

Nach den Ferien steigt die Zahl infizierter Kinder. Nach den Weihnachtsferien 2021 hat sich in nur vier Tagen die Zahl der mit Corona infizierten Kinder in Dorsten und im Kreis Recklinghausen besonders bei der Altersgruppe der Sechs- bis 18-Jährigen gestiegen. Während die Zahl der positiv getesteten Dorstener Kinder unter sechs Jahren mit 21 im Vergleich zum Beginn der Schulzeit gleich geblieben ist, ist die Zahl der infizierten Kinder zwischen sechs und unter 18 Jahren innerhalb von vier Tagen von 57 auf 67 gestiegen. Kreisweit sprechen die Zahlen noch eine deutlichere Sprache: Dort gibt es (Stand 14. Januar 2022) 163 infizierte Kinder unter sechs Jahren (im Vergleich zu 143 am 10. Januar) sowie 465 positive Fälle bei denen zwischen sechs und unter 18 Jahren (410 am 14. Januar) Anfang der Woche).

Halber Löschzug fiel wegen Corona-Infektionen aus. 25 Feuerwehrmänner des Löschzugs Rhade mussten im Januar 2022 in Quarantäne ausharren. Mindestens vier Wehrleute waren an der Omikron-Variante erkrankt. Ausgangspunkt für die Infektionen war wohl ein bei den Löschzügen üblicher Dienstabend zwischen Weihnachten und Silvester. Feuerwehr-Chef Andreas Fischer hatte daraus Konsequenzen gezogen. Bis auf weiteres fanden keine weiteren Übungsdienste statt, die für die Feuerwehrleute wegen des Einstudierens von Ernstfallsituationen wichtig sind. Die Sicherheit der Bürger war durch den Ausfall des halben Löschzugs aber nicht gefährdet.

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