Wohnungen

Wie viele gibt es in der Stadt? Sozialer Wohnungsbau

In Dorsten gab es Ende Dezember 1999  genau 33.282 Wohnungen. Gegenüber 1998 bedeutete dies einen Zuwachs von 619 Einheiten. Ende 2013 waren es 36.874 Wohnungen. Was zum Vorjahr einen Zuwachs von 161 Wohnungen bedeutet.  Das entspricht dem landesweiten Durchschnitt mit einem Zuwachs von 0,4 Prozent. Die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung lag 2013 bei 91,1 Quadratmeter, verteilt auf 4,6 Zimmer. Jedem Einwohner standen statistisch 46,9 Quadratmeter zur Verfügung und somit ein halber Quadratmeter mehr als 2012. Die Anzahl der Bewohner pro Wohnung ist von 2,1 im Jahr 2012 auf 2,0 im Jahr 2013 gesunken. 29 Prozent der Wohnungen sind in Einfamilien-, 22 Prozent in Zwei- und 47 Prozent in Mehrfamilienhäusern.

Kreis liegt über dem Bundesdurchschnitt

Im Kreis Recklinghausen haben auf Grund ihrer Einkommensverhältnisse (Hartz-IV-Empfänger, Wohngeldbezieher) rund 72.800 Haushalte Anspruch auf eine Sozialwohnung. Dies ermittelte das vom Kreis beauftragte Pestel-Institut, dessen Studie Ende 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Darin steht auch, dass es in Dorsten an öffentlich gefördertem Wohnraum fehle. Für Tausend Einwohner, so die Pestel-Studie, würden 116 Sozialwohnungen benötigt. Damit liege der Kreis Recklinghausen sogar deutlich über dem Bundesdurchschnitt. In Dorsten sei nicht einmal die Hälfte der Anspruchsberechtigten in Sozialwohnungen untergebracht. Insgesamt erfüllen 11.000 Menschen die Voraussetzung, einen Wohnberechtigungsschein zu beantragen. Das entspricht rund 5.700 Haushalten bzw. Bedarfsgemeinschaften. Die Anzahl der öffentlich geförderten Wohnungen in Dorsten betrug lediglich 2.714 (Stand 2012). Anspruch auf einen Wohnberechtigungs-Schein und damit auf sozialen Wohnraum haben Wohngeld-Empfänger, von denen es in Dorsten 1.086 Haushalte mit etwa 3.000 Personen gibt. Außerdem SGB XII-Empfänger (Grundsicherung plus Sozialhilfe), 1.049 Bedarfsgemeinschaften/1.050 Personen sowie SGB II-Empfänger (Grundsicherung für Arbeitssuchende), 3.600 Bedarfsgemeinschaften mit ca. 6.900 Personen.


Quelle:
Statistisches Landesamt 2014

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