Turnverein „Deutsche Eiche“

Zechenarbeiter gründeten den Kraftsportverein

Vermutlich 1920 wurde in der Holsterhausener Zechensiedlung des Bergwerks Baldur ein Kraftsportverein gegründet, der sich den Namen „Deutsche Eiche“ gab. Im Eichenbusch an der Heinrichstraße turnten die Männer und Frauen in weißer Bekleidung und stellten sich akrobatisch und wackelig zu Pyramiden auf. Das war jeweils Höhepunkt des Vereinslebens. Der damals zwölfjährige Johann Pawlitza kletterte als kleinster und magerster oben auf die Spitze. Für den Verein beteiligte sich Alfred Kistowski an den Sportfesten der Herrlichkeit und erhielt dafür viele Auszeichnungen. Pfingsten 1920 wurde die Vereinsfahne geweiht. Der Verein erlosch spätestens vor dem Zweiten Weltkrieg (siehe Kistowski, Alfred).


Siehe auch:

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