Tennis-Club Deuten 1980 e. V.

Verein wurde 1980 gegründet und fand überregionale Anerkennung

Schon Ende der siebziger Jahre tobten einige verwegene Dorstener und im Besonderen jugendliche Deutener Sportler vornehmlich auf den Tennisplätzen der Hardt, an der Bismarckstraße oder in Reken herum. Die Tenniskünste waren noch bescheiden, die Begeisterung für den Tennissport kannte jedoch keine Grenzen. Was fehlte, war eine eigene Tennisanlage in Deuten. Die Gründungsversammlung verwirklicht diesen Traum, ganz im Sinne des Dichters Joachim Ringelnatz:

„Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine,
kürzt die öde Zeit,
und es schützt uns durch Vereine
vor der Einsamkeit.“

Der TC Deuten wurde am 5. November 1980 gegründet und fand den Ort seiner Zusammenkunft an der Birkenallee in Deuten. In Eigenleistung wurde die Platzanlage erstellt und als Krönung 1986 das Vereinsheim eingeweiht, das schon in der Bauphase für die eine oder andere besinnliche Einkehr genutzt worden war. In diesen Gründerjahren wurde der Grundstock für das gelegt, was diesen Verein auch in den Jahrzehnten bis heute ausmacht:
Auf der einen Seite finden alle Spieler jeder Altersgruppe eine sportliche Heimat in einer Mannschaft. Über die weitere Saison hinaus sind es immer wieder attraktive Wettbewerbe, die die Spieler zum sportlichen Wettkampf auf die Anlage holen. Auf der anderen Seite zeigte sich von Beginn an die besondere Seele des Vereins: das Gemeinschaftsgefühl untereinander und die Freundlichkeit und Offenheit gegenüber neuen Mitgliedern und allen Gästen. Bernhard Kollecker, der damalige und erste Vorsitzende des TC Deuten, sagte es schon treffend anlässlich des zehnjährigen Jubiläums, und seinen Worten ist nichts hinzuzufügen: „Durch Kameradschaft, Fleiß und gemeinschaftlich gute Zusammenarbeit haben wir einen Verein aufgebaut, auf den wir stolz sein können und der weit über die Grenzen Dorstens Anerkennung gefunden hat. Große Aufgaben haben wir zusammen bewältigt, aber es bleibt auch weiterhin viel zu tun. Bei den hervorragenden Mitgliedern, die wir haben, dürften auch zukünftige Probleme keine großen Hindernisse darstellen.“
Dem aktuellen Hauptvorstand gehören an: 1. Vorsitzender: Jan-Henning Janowitz; 2. Vorsitzender: Till Sadowski; 1. Geschäftsführer: Matthias Wetterau; 2. Geschäftsführerin:  Birga König; 1. Sportwart: Phil Beyhoff; 2. Sportwart: Markus Heckmann; 1. Schatzmeister: Berthold Janowitz; 2. Schatzmeister: Nicole Schürhoff;  Liegenschaftswart: Christian König. Dem Infrastruktur-Team gehören Burkhard Heßling (Platzwart), Renate Oudshoorn (Außenanlagen) und Jürgen Nabrotzki (Clubhaus) an.

Dinah Pfizenmaier fiel monatelange aus

Der Tennis-Regionalligist TC Deuten musste den gesamten Winter 2023/24 auf seine Top-Spielerin Dinah Pfizenmaier verzichten. Pfizenmaier unterzog sich bei einem Spezialisten in Hamburg einem mehrtägigen Check, um ihre Achillessehnen-Probleme genau untersuchen zu lassen, die sie schon seit dem Sommer beeinträchtigen. Nach ausgiebigen Untersuchungen riet der Arzt, die Sehne mindestens zwölf Wochen zu schonen. Alternativ hätte die 30-Jährige für einzelne Spiele fit gespritzt werden können, was aber für den TC Deuten nicht in Frage kam. Franziska Kommer übernahm kommissarisch die Mannschaftsführung von Dinah Pfizenmaier.

Start in die Sommersaison „Beats & Balls“ 2024

Unter dem Motto „Beats & Balls“ startet der TC Deuten am 20. April 2024 offiziell in die neue Sommersaison und wird dann neben dem Ganzjahresplatz auch restliche Plätze freigeben. Mitglieder und Freunde des Clubs erwartet ein buntes Programm für alle Altersklassen mit der One-Point-Dorfmeisterschaft, einem Aufschlag-Wettbewerb und weiteren Überraschungen. Zudem stehen die Plätze auch für das freie Spiel zur Verfügung.

Deutener Trio bei der DM – Pech bei der Einzel-Auslosung

Mit Ariane Paulus, Karlotta Hahn und Finnja Isbruch waren Anfang Juni 2024 drei Spielerinnen des TC Deuten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ludwigshafen am Start. In der U16-Konkurrenz verlor Ariane Paulus in der ersten Runde gegen Francesca Parcelli (Ravensburg) in drei Sätzen. Anschließend trat Paulus gemeinsam mit der Osnabrückerin Carlotta Seling im Doppel an. Die beiden unterlagen in Runde eins im Matchtiebreak gegen die an vier gesetzte Kombination Maja Michna/ Emilia Brune (Hamburg/Bad Homburg). Für die anderen beiden Deutenerinnen ging es zunächst in eine Gruppenphase, aus der nur die Gruppensiegerinnen weiterkamen. Sowohl Karlotta Hahn (M.) als auch Finnja Isbruch erwischten Gruppe 1 und trafen unter anderem auf die topgesetzten Spielerinnen. Hahn beendete die Gruppenphase mit einem Sieg und zwei Niederlagen aufgrund der schlechteren Spielbilanz auf dem letzten Platz. Im Doppel gab es mit ihrer Partnerin Maja Abraham (Hagen) eine Auftaktniederlage. Finnja Isbruch gewann zwei Spiele in der Gruppenphase und schnupperte an der Überraschung. Im Duell mit der Spitzenspielerin Lilly Marie Greinert (Mannheim) zog die Deutenerin in drei Sätzen den Kürzeren und verpasste dadurch das Viertelfinale. Besser lief es im Doppel an der Seite von Sophia Schmidt (Hagen). Nach zwei Siegen stand das Duo im Halbfinale und traf auf die topgesetzten Greinert / Ana Miovcic (Lindau). Greinert/Miovcic setzten sich mit 6:3/6:2 durch, zogen ins Endspiel ein und holten sich schließlich auch den Titel. Verbandstrainerin und Teamkollegin Dinah Pfizenmaier, die das Trio in Ludwigshafen betreute, zeigte sich zufrieden mit der Leistung der drei Deutenerinnen: „Vor allem Finnja hat wirklich gut gespielt und gezeigt, dass sie nah an der Deutschen Spitze dran ist.“

Siehe auch: Tennis-Turniere 2024
Siehe auch: Tennis-Nachwuchs 2022
Siehe auch: Tennislehrer pädophil (I)
Siehe auch: Tennislehrer pädophil (II)
Siehe auch:
Tennisfreunde Wulfen


Quellen: Online-Seite des Vereins (Aufruf 2024).Leonard Maas in DZ vom 13. Juni 2024.

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