Smith, Robert

In der Partnerstadt Crawley 1977 die Rockband „The Cure“ gegründet

Robert James Smith von "The Cure"

Robert James Smith von „The Cure“

Geboren 1959 in Blackpool; britischer Sänger, Gitarrist und Gründer der Rockband „The Cure”. – Sein Name klingt nach einem Allerweltsnamen. Doch das, was er macht, klingt einmalig und sehr prominent. Robert James Smith ist zwar nicht in Dorstens Partnerstadt Crawley geboren, sondern ging dort zur Schule und gründete 1977 die Rockband „The Cure“.

Er stammte aus einer katholischen Familie und hat noch drei Geschwister. Die Rockband und Smith selbst erlangten Weltruhm in der Musikszene der Gruftis und des düsteren Punk. Darüber hinaus hat Robert Smith bei verschiedenen anderen musikalischen Projekten mitgewirkt, unter anderem bei „Siouxsie and the Banshee“; „The Glove“ und „Cocasm“. Schon mit elf Jahren begann er Gitarre zu spielen, entdeckte mit den Beatles, den Rolling Stones und Pink Floyd seine Leidenschaft für Musik und heiratete 1988 in Crawley seine Jugendliebe Mary, der er das Lied „Love Song“ auf dem Album „Disintegration“ widmete.

Erkennungszeichen ist der verschmierte Lippenstift

Wie durch seine Musik – oder bedingt durch seine Musik – wurde Robert Smith auch durch sein geschminktes Gesicht visuell bekannt. Dieses ist heute von seiner Person nicht mehr zu trennen. Bei seinen Auftritten ist der Lippenstift, mit dem er seinen Mund stark einfärbt, stets verschmiert. Das ist sein Erkennungszeichen geworden. Dazu kam er rein zufällig. Als er bei seinen Auftritten mit geschlossenen Augen dicht am Mikrofon sang, verschmierte dies den zuerst ordentlich aufgetragenen Lippenstift. Da entschloss er sich, dies zu seinem Erkennungszeichen zu erheben. Einem Reporter von „Rolling Stones“ antwortete er 2004 auf die Frage, ob er sich einen ungeschminkten Robert Smith vorstellen könne: „Ich trage immer noch Make-up und trage es später am Abend auf. Es ist aber nur ein Teil von dem, was ich bin, wenn ich Menschen begegne. Wenn ich Dinge tue, fühle ich mich anders. Wenn ich zu Hause oder draußen im Garten sitze, dann trage ich nicht generell Make-up auf.“

Kooperationen und Begegnungen u. a. mit David Bowie und Billy Mackenzie

Smith arbeitete im Laufe seiner musikalischen Laufbahn mit diversen Musikern und Gruppen zusammen: Steve Severin (The Glove, 1983), Jason Cooper (1993), David Bowie und Billy Mackenzie (1997), Billy Corgan (2005), Anik Jean (2010), Entgegen seiner Absicht, Ende der 1980er-Jahre, nie in den Mainstream gelangen zu wollen, was jedoch bereits spätestens nach dem Album Japanese Whispers geschehen sein dürfte, ist Smith im neuen Jahrtausend auch Ausflügen in die Tanzmusik offen gegenüber. In einer Folge der US-amerikanischen TV-Serie „South Park“ war Robert Smith als Gastsprecher zu hören.

The Cure“ – geht 2016 auf Welttournee

Man mag vom dauergeschminkten Mann mit dem zerzausten Haar halten, was man will. An der Tatsache, dass sich Robert Smiths Band „The Cure“ neben britische Rockgrößen wie „Led Zeppelin“ und „Black Sabbath“ einreihen darf, kommt so schnell niemand vorbei. Ihr rauher, ungestümer Sound klingt punk-infiziert, weist aber schon düstere Ansätze auf („Subway Song“) und landet in den Independent-Charts der Insel. Sah die Band anfangs noch aus wie eine nette Schulbuben-Gang, ändern hochtoupierte Haare, Schminke, Rüschenhemden und schwarze Klamotten schlagartig das Image. Unumstrittener Kopf der Band ist bis heute Robert Smith. Durch Querelen in der Band floppte und pausierte sie eine längere Zeit. Heute geben sie gelegentlich noch Konzerte, etwa in Amsterdam und 2011 im Sydney Opera House. 2016 will „The Cure” auf Welttournee gehen.

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