Schölzbach

Eine sich dahinschlängelnde Grenze zwischen Kurköln und Kleve

Idyll am Schölzbach 1963

Idyll am Schölzbach 1930 – Grenzbach zwischen dem westfälischen Dorsten und dem rheinländischen Gahlen

Die namenskundliche Entsprechung ist „Sulzbach“ (zu Sole, Suhle o. ä., also „schmutzig-morastiger“ Bach). Seit dem 14. Jahrhundert bildete der Schölzbach die Grenze zwischen kurkölnischem und klevischem Gebiet und war somit „Grenzbach“ zwischen Dorsten und Gahlen-Hardt. 2009 bekam der Schölzbach an der Gladbecker Straße/Goethestraße eine neue, mehr als zwölf Meter lange Brücke, deren Bau zusammen mit dem Abriss der alten und verrosteten Brücke 87.000 Euro kostete. Das Dorstener Tiefbauamt überprüft alle drei bzw. sechs Jahre 270 Wasserbauwerke in seinem Verantwortungsbereich, von einfachen Durchlässen bis zu aufwendigen Brücken über Lippe und Kanal. – Im Februar 2015 haben  drei Dorstener Vereine zugesagt, gemeinsam mehrere Schölzbach-Passagen attraktiver zu gestalten. Das sind die Altstadtschützen, der Kunstverein ViVi und der Verkehrsverein.

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