Koerber, Peter

Meisterfotograf mit eigener Galerie „Lupus“ auf der Hardt

k-Koerber-Fotograf (1)

Im früheren Saal Kleinespel an der Gahlener Straße auf der Hardt, gewesener Austragsort von Bällen, Tagungen, Jahrestreffen, Polit- und Karnevalsveranstaltungen, hat der Dorstener Berufsfotograf Peter Koerber 2011 eine Fotogalerie eingerichtete und ihr den Namen „Lupus“ gegeben. In seinem riesigen Fotofundus findet sich die Welt und alles wieder, was der Mensch vor Augen hat. Ästhetisch aufgearbeitet, mal in Farbe, mal in Schwarzweiß. Es sind Industriefotos und Landschaftsbilder, Einblicke in das Arbeitsleben und in das Vergnügen des Menschen, großformatige Abbilder auch von kleinen Ereignissen, manchmal strengen Formen, manchmal der Faszination von Farben unterworfen, im Überblick wie im Detail, in der Verfremdung wie realistischen Darstellung. „Entweder lasse ich die Farben schreien oder ich lenke durch den völligen Verzicht aufs Bunte den Blick auf das Wesentliche“, zitiert ihn die „Dorstener Zeitung“. Das ist der Querschnitt des mit der Kamera engagierten Lebens und des geschulten Blicks von Peter Körber, sei es in seine nahe Umgebung des Industriereviers oder in die ferne Welt, die er bis China und Amerika bereiste. Jetzt hängen die Ergebnisse einer Durchsicht von rund 200.000 Negativen großformatig zum Betrachten und Bestaunen in seiner Galerie. Sie sind allerdings nichts für den flüchtigen Vorbeigang, denn man sollte sich Zeit nehmen, um sich hineinzusehen in die teils wandfüllenden kunstvollen Fotografien. – Gefördert hat die künstlerische Ader Peter Koerbers sein Großvater, der Zeichen- und Kunstlehrer Wolff. Sein Spitzname unter den Schülern des Gymnasium Petrinum war lateinisiert: „Lupus“.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

Dieser Beitrag wurde am veröffentlicht.
Abgelegt unter: , Personen