Gleichstellungsbeauftragte

Zur Prävention und zum Schutz vor Diskriminierung vorgeschrieben

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Seit Einrichtung dieser Stelle im Jahre 1986 achtet Vera Konjeczka auf die Gleichstellung zwischen Mann und Frau im Rathaus. Seit 2006 unterstützt das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) die Arbeit Das Gesetz sieht ausdrücklich einen Zusammenhang zwischen aktiver Förderung von Benachteiligten, Prävention und Schutz vor Diskriminierungen vor (siehe Frauenförderplan).  – Zum Nachdenken: Unlängst meldete sich der Schauspieler Michael Brandner (62), ein recht männlich-stotzender Typ, zu Wort und beklagte, dass sich im deutschen Film und Fernsehen „der unentschlossene, wankelmütige Mann“ durchgesetzt habe. „Ich weiß micht, ob es an den Redakteurinnen liegt, die das forcieren: Der Mann als schwächeres Glied ist ein vogue“, sagte der Schauspieler. Momentan (2014) gebe es kaum Serien, die starke Männertypen bevorzugten. – Vielleicht ein Thema für die Frauenkulturtage?

Um Diskriminierungserfahrungen und ihr Ausmaß sichtbar zu machen und Betroffene künftig besser unterstützen zu können, hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes im September 2015 die bislang größte Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Deutschland gestartet. Sie dauert bis Ende November an. Diskriminisierungsorte sind Kindergärten, Schulen, Behörden, Arbeitsplätze sowie Versicherungs- und Bankgeschäfte. Die Dorstener Gleichstellungsbeauftrage nimmt Diskriminierungs- bzw. Benachteiligungsfälle entgegen.


Siehe auch:
Frauenförderplan

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