Freie Christengemeinde

Bibelgläubige leben ihr Christentum fundamental nach dem Wort

Der umgebaute alte Hervester Bahnhof ist heute Kirche und Gemeindehaus

Der umgebaute alte Hervester Bahnhof ist heute Kirche und Gemeindehaus

Im Jahr 2000 hatte die kleine „Freie Christengemeinde“ das Gebäude des alten Hervest-Dorstener Bahnhofs gekauft und darin ihr Gemeindezentrum mit Gottesdienstraum eingerichtet. 2009 baute die Gemeinde das Gebäude ihren Bedürfnissen entsprechend für rund 450.000 Euro um. Während der sechs Wochen langen Umbauzeit wich die „Freie Christengemeinde“ mit den Gottesdiensten und Versammlungen in das Gemeinschaftshaus Wulfen aus. Vorsteher der Gemeinde ist Jens Vogel (Stand 2011). Die Gemeinde finanziert sich durch Abgaben von zehn Prozent des Einkommens ihrer Mitglieder. Dabei beruft sich die Gemeinde auf die Bibel, in der sie diese Finanzierung als vorgegeben sehen. In der früheren Bahnhofshalle ist Platz für 200 Gläubige und für die Musikband, die die Gottesdienste begleitet. Gruppenräume, Jugendräume sowie eine Caféteria machen das Haus zu einem abgerundeten Gemeindezentrum. Freie Christen verstehen sich als bibelgläubige Gemeinde und gehören zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) mit etwa 44.000 Mitgliedern in Deutschland. Weltweit hat die fundamentalistische Pfingstbewegung etwa 60 Millionen Mitglieder. Kirchengeschichtlich sehen sich die Freien Christengemeinden als Glied in einer Kette gottgegebener Bewegungen. Ihre Glaubenslehre ist allein an die Bibel gebunden, sie gehören also keiner Kirche oder keinem Kirchenverband an. Sie haben das evangelische Glaubensbekenntnis zur Grundlage.


Siehe auch:
Religionsgemeinschaften

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