Ev. Kirchengemeinden, Verband

Manfred Wrobel neuer Vorsitzender mit großer Erfahrung

Neuer Vorsitzender des Verbandes Manfred Wrobel; Foto: R. Eggert

Neuer Vorsitzender des Verbandes Manfred Wrobel; Foto: R. Eggert

Im Verband der Evangelischen Kirchengemeinden im Bereich Dorsten haben sich die drei selbstständige Kirchengemeinden Hervest-Wulfen, Altstadt und Holsterhausen zusammengeschlossen, um soziale und diakonische Aufgaben besser wahrnehmen zu können. Der Verband ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Im engen Kontakt mit den Kirchengemeinden führt der Verband Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit (z. B. sechs Kindertageseinrichtungen, zwei Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit), der Jugendhilfe, je eine Beratungsstelle für Menschen in sozialen Schwierigkeiten und für Flüchtlinge/Migranten sowie die Familienbildungsstätte „Paul-Gerhardt-Haus“ in Hervest-Dorsten. Darüber hinaus ist der Verband Träger von fünf Offenen Ganztagsgrundschulen. Die Gremien des Verbandes sind: Verbandsvertretung, Vorstand, Geschäftsführung und Fachausschüsse.

Erweiterte Jugendarbeit in Hervest-Dorsten

Mitte 2015 löste Manfred Wrobel den Vorsitzenden Pfarrer Günther Krüger ab, der nach 14 Jahren Pfarrer in Hervest-Wulfen in den Ruhestand ging. Verbandsgeschäftsführerin ist nach wie vor Monika Engfer. Manfred Wrobel (Jahrgang 1948) ist seit 40 Jahren Presbyter, Baukirchmeister und Finanzkirchmeister der evangelischen Gemeinde Hervest-Wulfen. Beruflich war Wrobel Leiter des städtischen Vermessungsamts Dorsten.
In den Gemeinden stehen Probleme zur Bewältigung an. Dabei mag das durch die demografische Entwicklung bedingte Zusammenrücken der drei Kirchengemeinden Altstadt, Hervest-Wulfen und Holsterhausen hilfreich sein. Denn die Kirchensteuern sind rückläufig und Pfarrstellen müssen reduziert werden. „Zwei Baustellen“ hat der Verband in den nächsten Jahren zu bewältigen: Die auf den Verband zukommende kirchliche Jugendarbeit in Hervest-Dorsten, die in Zusammenarbeit mit der Stadt im geplanten soziokulturellen Zentrum „Leo“ auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold stattfinden wird, was Personal und finanzielle Mittel erfordert. Zum anderen steht der Umzug der Beratungsstelle für Wohnungslose von der Mühlenstraße in Holsterhausen zum Gemeindedreieck in der Innenstadt an sowie die künftige Entwicklung in der offenen Grundschularbeit. In diesem Arbeitsfeld beschäftigt der Gemeindeverband 31 der insgesamt 160 Mitarbeiter.

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