Bürgerbudget

Stadtteilaktivitäten werden auf Antrag und Einwohnerzahl gefördert

Das von der Stadt eingerichtete Büro für Bürgerengagement und Ehrenamt hat für 2017 einen eigenen Etat in Hohe von 38.000 Euro erhalten. Dieser nennt sich Bürgerbudget. Es steht für Projekte in den Stadtteilen zur Verfügung. 2019 soll der Etat auf 76.000 Euro pro Jahr erhöht werden. Je nach Einwohnerzahl der Stadtteile steht dann nach einem Umrechnungsschlüssel den Stadtteilen für dortige Projekte ein gewisser Betrag aus dem Bürgerbudget zur Verfügung. Einwohnerreichere Stadtteile bekommen mehr Geld. Bis 2019 stehen grundsätzlich 50 Cent pro Einwohner zur Verfügung, danach ein Euro pro Einwohner. Anträge können Vereine, Gruppen oder Einzelpersonen stellen. Für Deuten steht mit 670 Euro der kleinste Förderbetrag zur Verfügungen, für Holsterhausen mit 5466,40 Euro der größte. Stadtteilübergreifende Projekte werden mit 0,10 Euro pro Einwohner und Jahr gefördert. Darüber entscheidet das städtische Büro für Bürgerengagement und Ehrenamt. Das Geld darf nur „zur Förderung der bürgerschaftlichen Arbeit und des Ehrenamtes eingesetzt werden“, heißt es in den Richtlinien. Die geförderten Projekte sollen nach Möglichkeit „eine nachhaltige Wirkung erziehen dun bestenfalls Anstöße für nachfolgende Ma0nahmen sein“.  Über die Finanzierung aus dem Bürgerbudget für Wulfen, Lembeck, Rhade und Hervest entscheiden nach erfolgter Prüfung durch das Bürgerbüro die jeweiligen Stadtteilkonferenzen. In allen anderen Stadtteilen entscheidet das Bürgerbüro. Bei Gesamtkosten von 500 Euro muss der Antragsteller einen Eigenanteil von 50 Prozent erbringen. Wird es teurer, beträgt der Eigenanteil nur noch 25 Prozent. – Anträge sind an die Stadt Dorsten, Büro für Bürgerengagement und Ehrenamt, Halterner Straße, zu richten. Das Büro stellt dafür ein Formular zur Verfügung.

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