Referat für Migration

Konfliktfreies Zusammenleben und Abbau sozialer Ausgrenzung

Integration in der Schule (Symbolbild)

Integration in der Schule (Symbolbild)

1990 hat der Verband der Evangelischen Kirchengemeinden in Dorsten das „Referat für Migration, Flüchtlingsarbeit und Integration“ ökumenisch eingerichtet. Leiter ist seither Wolfgang Habermann. Zu jener Zeit gab es in Dorsten rund 550 Flüchtlinge: Boatpeople aus Vietnam, Kriegsflüchtlinge aus dem Libanon und Jugoslawien, Kurden aus der Türkei und dem Libanon. Turnhallen und alte Schulen wurden zu Notquartieren umfunktioniert, wie die Marienschule an der Bismarckstraße und das alte Schwesternwohnheim auf dem früheren Krankenhausgelände am Westgraben.

Menschen aus rund 100 Nationen leben in Dorsten

Zu den Aufgaben des Referats gehören u. a. die Beratung und Betreuung von Flüchtlingen, um damit zu einem möglichst konfliktfreien Zusammenleben von Einheimischen und Fremden beizutragen, die Durchführung von Integrationskursen, Bildungs- und Informationsveranstaltungen sowie die Vermittlung zwischen den Zuwanderern und den verschiedenen Ämtern und Einrichtungen. Zu diesem Zweck hat 1993 die Stadt zusammen mit dem Flüchtlingsreferat mit bürgerlichen Gruppierungen wie dem Asylkreis Dorsten und der Arbeiterwohlfahrt ein Flüchtlingsbetreuungskonzept erstellt, 1999 ein „Handlungskonzept zum Abbau sozialer Ausgrenzung“, dem 2001 der Stadtrat zustimmte. 2002 wurde die Einrichtung in „Referat für Migration, Flüchtlingsarbeit und Integration“ umbenannt. Derzeit leben in Dorsten Menschen aus 97 Nationen. Seit 2006 ist das Mikrationsreferat mit der Regie und Kontrolle kommunaler Integrationsmaßnahmen beauftragt.


Siehe auch:
Integration

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