Marktbrunnen

Gleich zwei Brunnen halten Tradition der Marktpumpen aufrecht

An der westlichen Seite des Marktes steht ein von Bonifatius Stirnberg 1986 geschaffener Bronzebrunnen, der an den vier Ecken des mittleren, ausladenden Wasserabstoßbeckens figürlich vier Episoden aus der Stadtgeschichte darstellt: Stadtwerdung durch Erzbischof Konrad von Hochstaden mit dem Grafen von Kleve und dem Bürgermeister, der Verteidigungskampf Dorstener Frauen 1588 im Truchsessischen Krieg, der Dorstener Schiffsbau und der Bergbau, der im 20. Jahrhundert die Stadt prägte. In den Boden des gepflasterten Brunnenpodestes wurde im Jahre 2000 eine Tafel eingelassen, die an Goethes Aufenthalt 1792 am Marktplatz erinnert. – In der oberen Hälfte des Marktplatzes ist seitlich vor dem Alten Rathaus, vor dem früher eine Pumpe stand, ein aus Waschbeton und in Beckenform bestehender Brunnen zu sehen, den die Dorstener Nonne und Künstlerin Sr. Paula (Tisa von der Schulenburg) schuf. Seine Reliefs und Texte führen durch die Dorstener Stadtgeschichte. 2012 legte die Stadt die beiden Brunnen aus Kostengründen still. 2014 nahm sie diesen Beschluss zurück, das die Stilllegung zur weiteren Verödung der Innenstadt und des Marktes führte.


Siehe auch:
Brunnen
Marktplatz

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