Kulturpreis Dorsten

Erster Preisträger ist der Holsterhausener Architekt Manfred Ludes

2008 stiftete die Stadt Dorsten einen Kulturpreis in Form einer von Tisa von der Schulenburg (Sr. Paula) entworfenen Medaille, die auf Anregung von Altbürgermeister Heinz Ritter 2008  erstmals dem Holsterhausener Architekten Manfred Ludes für dessen Lebenswerk an seinem 80. Geburtstag verliehen wurde.

Bürgermeister Lütkenhorst übergibt Manfred Ludes (li.) den Preis

Bürgermeister übergibt M. Ludes (li.) den Preis

Der Kunstpreis wird auf Grund von Vorschlägen aus der Bürgerschaft an Preisträger vergeben, die über die Stadtgrenzen hinaus von sich reden gemacht und zum Ansehen der Stadt Dorsten beigetragen haben. Manfred Ludes (geboren 1928) hat in 50 Berufsjahren u. a. 25 Sakralbauten geplant und gebaut. In Dorsten war er an der Sanierung der Zechensiedlung Hervest-Dorsten, dem Neubau des St.-Elisabeth-Krankenhauses, dem Bau des Gymnasium Petrinum sowie dem Bau vieler Kirchen (Antoniuskirche in Holsterhausen), Kapellen und an anderen Projekten maßgeblich beteiligt. Er war jahrelang Vorsitzender des Dorstener Kunstvereins und initiierte die Sammlung Glasmalerei. Sein Wirken reichte weit über die Dorstener Stadtgrenzen hinaus. Die Laudatio bei der Übergabe der Auszeichnung hielt Diözesanbaumeister a. D. Prof. Dr. Heinz Dohmen. Manfred Ludes veröffentlichte im Jahre 2001 ein Buch, in dem er 40 Kirchen und Kapellen mit Bild und Text vorstellt, die er gebaut, umgestaltet und modernisiert hatte. Darunter die Kirchen Hl. Kreuz und  St. Nikolaus in Dorsten bis hin zu St. Hedwig in Paderborn. Manfred Ludes „Sakralbauten. Projekte 1964 – 1968“, Müller und Busmann, Wuppertal 2001).


Siehe auch:
Tisa von der Schulenburg – Leben & Werke

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