Elektro-Tankstellen

Mengenmäßig noch in den Kinderschuhen – aber 2019 Ausbau

Mit Stand von 2018 gibt es in Dorsten drei RWE-Tankstellen für Elektrofahrzeuge. Bei dieser Anzahl ist es auch bis Ende 2017 geblieben.  Damit können jeweils an zwei Ladepunkten auf dem Rathausparkplatz und vor der Hauptstelle der Volksbank (Voßkamp) Elektroautos aufgetankt werden. Seit einiger Zeit befindet sich eine weitere Stromtankstelle auf dem Gelände der Westfalen-Tankstelle an der Gahlener Straße. Innogy (früher RWE) hat der Stadt Dorsten ein Elektrofahrzeug zur Verfügung gestellt. Künftig können die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und von Windor das neue Fahrzeug nutzen, um zu Außenterminen zu gelangen. Auch die Volksbank hat sich ein E-Auto angeschafft.
Der Essener Energiekonzern Innogy baut mit staatlicher Förderung sein Stromtankstellennetz aus. Dorsten ist eine von nur drei Städten in NRW, die zunächst davon profitieren werden. Das Netz soll 2019 mit zunächst elf weitere Ladestationen für Elektro-Autos erweitert werden, was der Stadt jährlich 13.618 Euro kosten wird. Betreiber des Stromtankstellen-Netzes, das im April 2019 in Betrieb gehen soll, wäre wieder das Unternehmen Innogy, das schon die drei bereits bestehenden Ladestationen installierte.  1245 neue Ladesäulen mit doppelt so vielen Ladepunkten will der Energiekonzern in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz bauen. Die neuen Ladesäulen kosten rund 7,8 Millionen Euro und werden mit mehr als drei Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. In NRW hat sich Innogy nach eigenen Angaben auf die Städte Essen, Mülheim und Dorsten fokussiert. Innogy bezeichnet sich als Marktführer bei Ladesäulen und hat mit 150 Stadtwerken zusammen ein bundesweites Ladenetz aufgebaut. Öffentliche E-Ladestationen können rund um die Uhr genutzt werden. Die neuen Ladesäulen sollen vernetzt werden. Das ermögliche „zentral gesteuerte Servicedienstleitungen und komfortable Abrechnungsmodelle für die Endkunden“. Für den Projektentwurf hatte „Innogy“ als NRW-Schwerpunktstadt neben Essen und Mülheim auch Dorsten ausgewählt.

Standorte der gepkanten E-Ladestationen über die Stadt verteilt

Mit Stand von Ende 2018 sind in Dorsten rund 40 elektrisch betriebene Fahrzeuge gemeldet, hinzu kommt die doppelte Anzahl an Hybridfahrzeugen. Die können bislang außer an den drei bereits bestehenden Innogy-Ladestationen an folgenden öffentlichen Stromtankstellen betankt werden: Flora-Welt (Gahlener Straße), Autohaus Kia Baumann (Marler Straße), Parkplatz Edeka Honsel. (Halterner Straße) und Dorstener Arbeit (Wienbachstraße in Wulfen, dort nur während der Woche tagsüber). Geplante Standorte in Dorsten sind: Gräwingheide, Parkstreifen Dorfeinfahrt (Altendorf-Ulfkotte), Gelsenkirchener Straße, Pendlerparkplatz Bahnhof (Feldmark), Parkplatz Lippetal (Altstadt), Auf der Bovenhorst, Pendlerparkplatz (Altstadt), An der Seikenkapelle, nahe Edeka (Hardt), Hafenstraße, Parkstreifen zwischen Gahlener Straße und Klosterstraße (Hardt), Parkplatz Neuapostolische Kirche, Borkener Straße (Holsterhausen), Glück-Auf-Platz (Hervest), Hervester Straße, Litfasssäule nahe Kleiner Ring (Wulfen), Bahnhof Rhade, Parkplatz Bügers, Wulfener Straße (Lembeck). – Übrigens hat der motorisierte Verkehr in Dorsten einen Anteil von 45 Prozent an den gesamtstädtisch produzierten CO2-Emissionen.


Quellen: Stefan Diebäcker in DZ vom 16. September 2017. – DZ vom 12. Dez. 2017.

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