Elektro-Tankstellen

Mengenmäßig noch in den Kinderschuhen - aber 2018 Ausbau

Mit Stand von Anfang 2012 gibt es in Dorsten drei RWE-Tankstellen für Elektrofahrzeuge. Bei dieser Anzahl ist es auch bis Ende 2017 geblieben.  Damit können jeweils an zwei Ladepunkten auf dem Rathausparkplatz und vor der Hauptstelle der Volksbank (Voßkamp) Elektroautos aufgetankt werden. Seit einiger Zeit befindet sich eine weitere Stromtankstelle auf dem Gelände der Westfalen-Tankstelle an der Gahlener Straße. RWE hat der Stadt Dorsten ein Elektrofahrzeug zur Verfügung gestellt. Künftig können die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und von Windor das neue Fahrzeug nutzen, um zu Außenterminen zu gelangen. Auch die Volksbank hat sich ein E-Auto angeschafft.
Der Essener Energiekonzern Innogy baut mit staatlicher Förderung sein Stromtankstellennetz aus. Dorsten ist eine von nur drei Städten in NRW, die zunächst davon profitieren werden. Das Netz soll 2018 deutlich ausgeweitet werden. 1245 neue Ladesäulen mit doppelt so vielen Ladepunkten will der Energiekonzern in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz bauen. Die neuen Ladesäulen kosten rund 7,8 Millionen Euro und werden mit mehr als drei Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. In NRW hat sich Innogy nach eigenen Angaben auf die Städte Essen, Mülheim und Dorsten fokussiert. Innogy bezeichnet sich als Marktführer bei Ladesäulen und hat mit 150 Stadtwerken zusammen ein bundesweites Ladenetz aufgebaut. Öffentliche E-Ladestationen können rund um die Uhr genutzt werden. Die neuen Ladesäulen sollen vernetzt werden. Das ermögliche „zentral gesteuerte Servicedienstleitungen und komfortable Abrechnungsmodelle für die Endkunden“.

Quelle: Stefan Diebäcker in DZ vom 16. September 2017

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