Corona-Impfzentrum Dorsten (II)

Bilanz zum Jahresende 2021: Rund 10 000 Immunisierungen durchgeführt

Am 29. November 2021 wurde das Impfzentrum Dorsten im „Treffpunkt Altstadt“ nach einer ebenso kurzen wie intensiven Planung eröffnet. Anlass am Jahresende 2021, also vier Wochen nach Eröffnung, eine umfassende Bilanz zu ziehen. Mit drei Tagen pro Woche und „nur“ 360 Impfungen pro Tag war das Impfzentrum zunächst bewusst vorsichtig und zurückhaltend an den Start gegangen. Schon an den ersten Betriebstagen hatte sich gezeigt, dass deutlich mehr Impfungen durchgeführt werden könnten. Daher wurde am 8. Dezember, dem fünften Betriebstag, die Kapazität für den Regelbetrieb auf 480 Impfungen täglich erhöht. Am 13. Dezember hatte das Impfzentrum dann – als einziges im Kreis – umgeschaltet auf 7-Tage-Woche. Am 28./29. Dezember wurde die Kapazität testweise noch einmal auf 600 Impfungen erhöht. An den Impftagen für Kinder in der Altersgruppe von fünf bis elf Jahren sowie an den beiden Donnerstagen mit Impfangeboten ohne vorherige Terminvereinbarung wurden dagegen jeweils weniger Termine angeboten. Bis zum letzten Betriebstag vor einer kurzen Pause zum Jahreswechsel stieg die Zahl der bisherigen Impfungen auf rund 10.000,  darunter etwa 600 Impfungen für Kinder unter elf Jahren. In der Altersgruppe über 18 machten Dritt-„Booster“-Impfungen den Löwenanteil aus. Allerdings kamen jeden Tag nur zwischen fünf und 15 Erstimpfungen dazu.

Unentschlossene Besucher ließen sich nach gutem Zureden auch impfen

Die Besucher/innen kamen nicht nur aus Dorsten und angrenzenden Städten, sondern unter anderem ließen sich hier auch Personen aus Sachsen, Baden-Württemberg, Bayern, den Niederlanden, Luxemburg und der Schweiz impfen. Mit der wöchentlichen Terminvergabe behielt das Impfzentrum die notwendige Flexibilität, um auf neue Situationen reagieren zu können. So konnte etwa die Zahl der Impfungen ab 12 Jahren vorübergehend reduziert werden, wenn wieder Impfstoff für Kinder zur Verfügung stand oder es konnten bei entsprechender Nachfrage weitere Impfangebote ohne Terminvereinbarung eingerichtet werden. Unter denjenigen, die sich zum ersten Mal immunisieren ließen, waren immer wieder auch Gäste, die zwischen Impfen und Nicht-Impfen unentschlossen waren oder mit einer anderen Impfung schlechte Erfahrungen gemacht hatten. Dem Team im Impfzentrum war es wichtig, diesen Menschen mit Verständnis zu begegnen und sie einzuladen, das vor jeder Impfung angebotene Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin anzunehmen und ihnen ihre Fragen zu stellen. Im Impfzentrum setzte sich die Erfahrung von früheren mobilen Impfterminen fort: Die allermeisten Besucher mit Vorbehalten haben sich nach dem Gespräch immunisieren lassen. Nach einem Monat Impfbetrieb freuten sich Lisa Föcker und Jacky Möller als Leiterinnen des Impfzentrums Dorsten, dass ihnen ein hoch motiviertes Team zur Verfügung stand (und steht). Täglich erhielt das bis 30-köpfige Team aus Mitarbeiter/innen von Stadt und Kreis, Honorarkräften, Ärzten, medizinischen und pharmazeutischen Fachangestellten viele positive Rückmeldungen aus der Bürgerschaft.

Siehe auch: Corona-Pandemie (Artikel-Übersicht)


Quelle: Pressestelle der Stadt Dorsten vom 30. Dez. 2021; Foto: Stefan Diebäcker (DZ).

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