Bündnis 90/Die Grünen

Obwohl klein, waren sie oft das Zünglein an der Waage

Die Bündnisgrünen traten zur Kommunalwahl 1984 erstmals an, legten sich vorher allerdings nicht fest, den SPD-Bürgermeisterkandidaten Heinz Ritter im Falle ihres Einzugs in den Rat zu unterstützen. w-wahlenIII-BRD grünenSie brauchten keinen aufwendigen Wahlkampf zu führen, denn die landesweite Stimmung ließ den Einzug der Grünen auch so in den Stadtrat als wahrscheinlich erscheinen. Schließlich zogen sie mit fünf Mitgliedern in den Rat ein und unterstützten dann doch den Bürgermeisterkandidaten der SPD, die mit Ritter erstmals in der Dorstener Geschichte den Bürgermeister stellte. 1992 splitterten sich zwei Fraktionsmitglieder von der Ratsfraktion ab und bildeten eine eigene Fraktion. Für den Wahlkampf 1994 splitterte sich nochmals die „Wählergemeinschaft Dorsten (WGD) ab und von diesen die UWG und von dieser wiederum die Unabhängige Wählergemeinschaft Dorsten (UWD; Splitterparteien). Die Grüne-Fraktion brachte 1995 den SPD-Bürgermeister Friedhelm Fragemann nach nur sechsmonatiger Amtszeit wegen der Auseinandersetzung um die Verlängerung des Wittenberger Damms zu Fall. Gemeinsam mit der CDU wählten sie Dr. Karl-Christian Zahn (CDU) zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister. Mitte 2010 gründete die Partei in Dorsten für ihren Nachwuchs eine Ortsgruppe „Grüne Jugend“.

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