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Mit Smartphone Tipps an die Stadt senden und Warnhinweise erhalten

Die neue Bürger-App der Stadt Dorsten wurde im Oktober 2015 eingerichtet und hatte in den ersten beiden Tagen danach bereits 40 Einträge. Bürger haben sich unter anderem über Hundehaufen, fehlende Mülleimer, zugeparkte Radwege und verdreckte Hausflure beschwert. Um diese Beschwerden, von Smartphones und PCs über per di eingerichtete Bürger-App bei der Stadtverwaltung eingegangen, kümmerten sich die städtischen Mitarbeiter. Ein Jahr nach dem Start der „Dorsten App“ hatten sich schon 1000 Bürger per Smartphone an die Stadtverwaltung gewandt, davon die Hälfte aufgrund der großen Beteiligung erst nach und nach bearbeitet werden konnte. Die Stadt zog ein positives Zwischenfazit: Viele Rückmeldungen der Bürger kamen mit Fotos und genauer Adresse – das ermögliche eine schnelle Bearbeitung der Beschwerden. Die Smartphone-App ermöglichen den Bürgern einen schnellen Kontakt zur Verwaltung, wenn zum Beispiel ein Parkautomat oder die Straßenlaternen nicht funktionieren – oder wenn Spielgeräte oder Straßen kaputt sind. Die App ist kostenlos für alle Smartphones und PCs.

Warn-App NINA warnt ab sofort auch im Kreis Recklinghausen

Warnungen vor Gefahren direkt aufs Smartphone können Einwohner des Kreises Recklinghausen bekommen. Denn ab Januar nutzt der Kreis Recklinghausen die Warn-App des Bundes, NINA, für die Warnung der Bevölkerung. Die App ist eine Ergänzung zu den bislang üblichen Warnungen über Radio und Internet. Wer künftig im Fall eines Schadensereignisses die Warnungen auf sein Smartphone bekommen möchte, muss dafür die App installieren. Sie ist für die Betriebssysteme iOS (ab Version 7.0) und Android (ab Version 4) kostenlos verfügbar. Der App-Nutzer kann verschiedene Orte eingeben, für die er die Warnungen bekommen möchte. Außerdem ist bei eingeschalteter Ortungsfunktion auch die Alarmierung für den aktuellen Standort möglich.
Die Vertreter der Feuerwehren und Ordnungsämter im Kreis haben sich mit dem Katastrophenschutz und der Kreisleitstelle darauf verständigt, dass künftig unter anderem bei Schadstoffaustritten, Großbränden, akuten Bombenentschärfungen sowie weiteren akuten Gefahren gewarnt werden soll. Darüber hinaus warnt der Deutsche Wetterdienst über die Warn-App vor extremen Unwettern. Auch das Landesumweltamt nutzt NINA für das Versenden von Hochwasser-Warnungen.

Schneller Hilfe im Notfall mit neuer „Retter-App“ im Kreis Recklinghausen

Im Kreis Recklinghausen wird Mitte 2017 die so genannte „Mobile Retter App“ eingeführt. Wer dann einen Notfall hat, kann schneller Hilfe bekommen können. Der Kreis wird sich daran beteiligen. Gerade in ländlichen Regionen schaffen es die Rettungskräfte nicht immer, in der vorgeschriebenen Zeit von 12 Minuten am Einsatzort zu sein. Die App soll das ändern. Wenn jemand Hilfe braucht, werden registrierte Ersthelfer alarmiert, die sich gerade in der Nähe aufhalten. Meist handelt es sich dabei um Krankenpfleger, Sanitäter und Ärzte. Sie würden dann über ihr Smartphone geortet und direkt zum Unglücksort gerufen. Zusätzlich kommen aber auch der Krankenwagen und ein Notarzt. In erster Linie geht es um Patienten, die wiederbelebt werden müssen, denn bei ihnen zählt jede Sekunde.

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