Stahlskulptur

Am Recklinghäuser Tor: schroffe Ablehnung bis freudige Zustimmung

„Die Skulptur soll zum Nachdenken anregen, ein kommunikativer Ort sein und vielleicht der Aufhänger für alle möglichen Gespräche“, sagte Martin Steiner. Diesen Anspruch erfüllte sein zeitgenossisches Kunstwerk bereits, als es im Dezember 2004 am Recklinghäuser Tor aufgebaut wurde. Das 2,2 Tonnen schwere stählerne Gebilde finanzierte die Sparkasse Vest mit 150.000 Euro komplett, die das Kunstwerk anlässlich der 750-Jahrfeier im Jahr 2001 der Stadt zum Geschenk machte. Stahlskulptur am Recklinghäuser TorAn dem halb ineinander verschobenen gleichgroßen Quadern aus acht Millimeter starkem Edelstahl entzündeten sich sofort heftige kontrovers geführte Diskussionen, die lange anhielten. Je nach Perspektive der Betrachtung der Skulptur ändern sich visuell die Größenverhältnisse der Quader und im Material bricht sich das Licht. Die Fertigung dauerte drei Monate. Die Meinungen der Passanten über dieses Kunstwerk sind unterschiedlich: schroffe Ablehnung mit bösen Kommentaren und ohne Diskussionsbereitschaft bis hin zur Zustimmung mit Gesprächsfreude hielten und halten sich die Waage. Gegen Schmierereien, die nicht ausbleiben, wurde die Skulptur mit einem Schutzmittel bestrichen.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone

Dieser Beitrag wurde am veröffentlicht.
Abgelegt unter: , Kunstwerke