Seelsorgeeinheit

Nördliche katholische Gemeinden in neuem Gebilde zusammengefasst

..... Geerlings, .... Zahn und .... Wölke im Schlossparl Lembeck; Foto: Christian Gruber

Weihbischof Geerlings (l.) mit den Pfarrern Zahn, Voss, Wölke 2011 im Schlosspark Lembeck; Foto: Chr. Gruber

Aufgrund des Pfarrermangels und der klammen Kirchenkassen in den katholischen Gemeinden sollten die nördlichen Pfarrgemeinden zusammengelegt werden. Durch anhaltenden Protest der Gemeindeglieder rückte der Bischof davon ab und regte stattdessen zur Gründung einer „Seelsorgeeinheit“ für den Juli 2011 an. Nach diesem Modell sollten die Gemeinden erst später zusammengelegt werden. Daher wurde die Stelle des im Februar 2011 in den Ruhestand getretenen Pfarrers von St. Urbanus in Rhade, Heinz Bruder, nicht neu besetzt. Bei rechtlich erhaltener Selbstständigkeit werden die Pfarrstellen der Nordgemeinden Rhade, Wulfen, Deuten und Lembeck von einem Pfarrer besetzt, lediglich St. Barbara in Barkenberg hat noch einen eigenen Pfarrer. Die südlichen Gemeinden hingegen (St. Agatha, St. Johannes, Altendorf, St. Nikolaus) haben ihre Selbstständigkeit verloren und sind bereits zusammengelegt. Dem Pfarrer in der nördlichen „Seelsorgeeinheit“ stehen geistliche Mitarbeiter (Vicarios Kooperator) und Pastoralreferenten zur Verfügung (siehe Gemeindefusion). Während eines feierlichen Pontifikalamts im Schlosspark von Lembeck, an dem weit über 1.000 Gläubige teilnahmen, überreichte bei der Bildung der Seelsorgeeinheit Weihbischof Dieter Gerlings Pfarrer Alfred Voss die Gründungsurkunde. Das gemeinsame Motto der Seelsorgeeinheit lautet: „Mit einer Hoffnung gemeinsam auf dem Weg.“ Im August 2014 wurden mit einem Gründungsgottesdienst die beiden nördlichen Gemeinden Wulfen und Deuten, die jetzt eine gemeinsame Pfarrei bilden. Zum neuen Pfarrer ernannte der Bischof in Münster Martin Peters. Seither gibt es in der Seelsorgeeinheit Dorsten-Nord nur noch zwei Pfarreien: Lembeck/Rhade und Wulfen/Deuten.

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