Sag Ja zu Dorsten

Zur positiven Entwicklung der Stadt einen Beitrag leisten

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„Sag Ja zu Dorsten“ ist ein seit 2006 bestehender Unternehmer-Verein mit den selbst gestellten Aufgaben, Beiträge zu einer positiveren (vornehmlich wirtschaftlichen) Entwicklung der Stadt Dorsten zu leisten und Menschen zu helfen, wenn Hilfe notwendig ist. Diese Aufgaben werden von fünf Arbeitsgruppen bewältigt: Investition und Verwaltung, Events, Kommunikation und PR, Stadtentwicklung: Sauberkeit, Sicherheit, Service, Menschen und Standort. Vorteile durch positive Verwendung der „Marke Dorsten“ heißt das Credo.

Gründungsvorsitzender war Alfred Sartory. Monatlich treffen sich die mittlerweile über 50 Mitglieder des Vereins (vornehmlich Vertreter Dorstener Unternehmen) zu einem Stammtisch im Gasthof Lunemann und zu Vereinsversammlungen. Der Verein ist Initiator etlicher Veranstaltungen, wie die „Dorstener Besentage“ (saubere Stadt), der Dorstener Wirtschaftsgespräche, der Immobilientage Dorsten (seit 2006), des Dorstener Wirtschaftsballs (seit 2007) sowie von Vorträgen zur besseren Ausbildung von Nachwuchs in den Unternehmen und von Benefizkonzerten für „Kinder in höchster Not“. Auch beteiligt sich der Verein an Veranstaltungen anderer Vereine, wie zum Beispiel an den jährlichen von der Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt (siehe DIA) organisierten Lichterfesten.

Plakate mussten „unverzüglich“ abgenommen werden

Im Mai 2010 machte der Verein „Sag Ja zu Dorsten“ Plakatwerbung für die in der Dorstener Eishalle stattfindende überregionale „Wellnes-Messe Vital“. Die „ordnungswidrigen“ Plakate waren einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes aufgefallen. Er hat festgestellt, dass sie rund 14 Tage zu früh geklebt waren. Der städtische Aufpasser schrieb noch am gleichen Tag seiner Entdeckung an den Verein, die Werbung müsse „unverzüglich“ entfernt werden. Das Ordnungsamt verfügte das Entfernen der Plakate mit der Androhung eines Bußgeldes, weil eine verfrühte Werbung mittels Plakat eine ordnungswidrige „unerlaubte Sondernutzung“ sei. Die WAZ kommentierte: „Wer seine Freunde tritt, muss sich nicht wundern, wenn sie weglaufen …“

Aktion „Kein Kind ohne Mahlzeit“

Ebenfalls 2010 initiierte „Sag Ja zu Dorsten“ die Aktion „Kein Kind ohne Mahlzeit“. Dadurch konnte bei der Ganztags-Schule der Anteil der Kinder am Essen, die mit ihren Eltern von SGB-II leben müssen, an Dorstener Grundschulen von 34 auf 46 Prozent gesteigert werden. Das Ziel, dass kein Kind hungrig im Unterricht sitzt und alle die gleichen Bildungs-Chancen haben, ist zwar kaum zu erreichen, aber alle Beteiligten arbeiten daran, dem Ziel möglichst nahe zu kommen. Anfang 2011 überreichte der Verein 38.000 Euro, so dass die Mahlzeiten bis zum Ende des Schuljahres 2011 gesichert waren. Am Projekt „Kein Kind ohne Mahlzeit“ nahmen 639 Kinder teil (auch von weiterführenden Schulen).

Marko Gröbel Vorsitzender seit 2013

Im November 2012 trat Alfred Sartory, langjähriger Vorstandsvorsitzender des Vereins, mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Derzeitiger Vorsitzender ist Marko Gröbel, Stellvertreterin Eva-Maria Jauer, erneut gewählt im Juni 2016. Der Verein hat knapp 90 MItglieder (Stand 2016). Der neue Facebook-Auftritt des Vereins hatte Mitte 2015 rund 700 Fans.

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