Klärwerke

Anlagen sind auf dem neuesten Stand der Technik

Klärwerk im Gewerbegebiet Ost (Nähe Schleuse); Foto: Wolf Stegemann

Klärwerk im Gewerbegebiet Ost (Nähe Schleuse); Foto: Wolf Stegemann

1977 nahm die zentrale Kläranlage des Lippeverbandes den Betrieb auf. Die Baukosten beliefen sich auf 10 Millionen DM. 2001 konnte das Klärwerk an der Baldurstraße in Holsterhausen mit einem 65 Millionen DM teuren Erweiterungs- und Modernisierungsumbau in den Dienst gestellt werden. Unter den 60 Anlagen des Lippeverbandes als Betreiber nimmt diese 16 Hektar große Anlage eine Spitzenstellung ein und machte die kleineren Kläranlagen in Altendorf-Ulfkotte, Östrich und an der Schleuse überflüssig. Nunmehr reinigt das Holsterhausener Werk Abwässer aus 137.000 Haushalten, wobei etwa 55 Prozent private, die anderen gewerbliche Haushalte sind. Bis zu 800 Liter Wasser pro Sekunde kann das Werk aufnehmen. Nach knapp 24 Stunden wird es, mechanisch und biologisch gereinigt, über den Hammbach in die Lippe geleitet. – Rhade bekam 1964 eine neue Kläranlage, 1968 Deuten eine vollbiologische und 1969 wurde die biologisch-mechanische Kläranlage Lembeck in Betrieb genommen. Die Kläranlage Wulfen wurde 2005 für 9,5 Millionen Euro modernisiert.

Kläranlagen in Dorsten reinigten 10.873.008 Kubikmeter Weggespültes

Es hat den Anschein, dass es mittlerweile für alles und jedes einen Welttag gibt wie beispielsweise den Weltkindertag, Weltfrauentag, Weltspartag und seit 2001 auch den Welttoilettentag, den die Welttoilettenorganisation ausgerufen hatte und die UN diesen Tag am 19. November seither mitprägt. Anlässlich dieses Jahrestages gibt der Lippeverband jedes Jahr bekannt, wie viel „Notdürftiges“ in Dorsten über die Toiletten in seine Kläranlagen gespült und gereinigt wird. Im Jahr 2018 wurden in der Kläranlage Dorsten des Lippeverbandes in Holsterhausen 8.264.668 Kubikmeter Abwasser (im Vorjahr: 6.033.205) gereinigt, in der Kläranlage Dorsten-Wulfen waren es 2.608.340 Kubikmeter (im Vorjahr: 2.207.950).

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