Elisana-Apotheken

Dorstens größter Apothekenverbund strukturiert sich 2022 neu

Die 4. Elisana-Aotheke in der Holsterhausener Freiheitsstraße wurde im Okober 2017 eröffnet

Zwei Brüder betrieben bislang gemeinsam Dorstens größten Apothekenverbund. Jetzt haben sie das Unternehmen neu strukturiert, weil die eigene Software-Firma nicht nebenbei geführt werden kann. Beruflich sind Simon und Gerrit Nattler schon seit fast einem Jahrzehnt unzertrennbar. Sie betreiben insgesamt sechs Apotheken in ihrer Heimatstadt Dorsten und in Gelsenkirchen. Doch jetzt setzt Simon einen neuen unternehmerischen Schwerpunkt, von dem allerdings auch sein Bruder profitieren wird. Denn Simon und Gerrit Nattler sind nicht nur Inhaber von sechs Elisana-Apotheken. Sie gründeten 2018 eine gemeinsame Software-Firma und entwickelten „eine für die Branche und den Einzelhandel einzigartige Team-Software“ mit Namen „apocollect“. Mittlerweile nutzen ihren Angaben zufolge weit über 1000 Apotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Software der Dorstener Gründer. Das starke Anwachsen des Unternehmens im Jahr 2021 haben ein Jahr darauf dazu geführt, das Simon Nattler sich zukünftig auf die operative Führung der Software-Fima fokussiert und Gerrit Nattler auf die Leitung der Apotheken. Simon Nattler war seit 2013 Inhaber der Elisana-Apotheken in Dorstens Altstadt und im Stadtsfeld. 2014 eröffnete er die Filiale im Ärztehaus Holsterhausen gegenüber des Central-Kinos, 2017 kam die vierte Elisana-Apotheke an der Freiheitsstraße in Holsterhausen hinzu. Da wäre es der logische Schritt gewesen, alle Apotheken seinem Bruder Gerrit zu überschreiben, der in Gelsenkirchen zwei Elisana-Apotheken betreibt. Doch das ging nicht. Da ein Apotheker in Deutschland maximal vier Standorte führen darf, konnte Gerrit Nattler nur die beiden Apotheken in der Altstadt und im Stadtsfeld übernehmen. Daher übernahm die langjährige Mitarbeiterin Nicole Fimpler  die beiden Apotheken in Holsterhausen. Nicole Fimpler war bereits seit elf Jahren im Elisana-Verbund als leitende Apothekerin in Dorsten beschäftigt.


Quelle: Stefan Diebäcker in DZ vom 16. April 2022

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