Dorsten-Familiensaga

Autor Hans Moeller lässt den Namen „Dorsten“ in die Welt hinaustragen

Hans A. H. Moeller, Autor, seitdem er nicht mehr Beamter ist, in Bad Pyrmont einen kleinen Verlag unterhält und viele Bücher geschrieben hat, hat den Namen Dorsten in seinen historischen Romanen, die unter dem Begriff „Dorsten History“ erschienen sind, in die Welt hinausgetragen. Hans Moeller, geboren 1933 in Berlin, im Krieg ins Lipperland gekommen, wählte für seine Familiensage Dorsten deswegen aus, weil die Stadt im Dreißigjährigen Krieg bedeutend war. Denn seine Romane beginnen in dieser Zeit.

Findelkind im Kriegsgetümmel auf der Straße von Münster nach Dorsten

700-Möller autorIn der Geschichte des ersten Bandes „Die Eskorte“ spielt mitten im Kriegsgetümmel der Landsknechte. Auf der Landstraße von Dorsten nach Münster wird ein Findelkind aufgelesen und von einem Offizier mit in seine Grafschaft namens Hangstein genommen. Dort nennen sie den namenlosen Jungen nach dem Fundort nur noch „Dorsten“. Somit trägt der heranwachsende Mann den Namen der Stadt als seinen Familiennamen.
Im zweiten Band, „Die Burg“, restauriert Graf Hangstein seine verfallene Burg, die er zu seinem Grafensitz erhebt. In dieser Zeit wächst das Findelkind Dorsten gemeinsam mit der Grafentochter Elisabeth heran. Dorsten führt das neu gegründete Handelshaus des Grafen zur Blüte, das nun in ganz Europa agiert. Es wird von Dorstens jüngstem Sohn weiter geführt. Der letzte Enkel aber zieht, wie alle Dorsten-Nachkommen, in die Welt hinaus.

Darüber erzählt Dorsten History III „Hinter dem Meer“. Heinrich Dorsten wird aus dem Kontor seines Vaters entlassen und wird Kapitän. Er segelt in die Neue Welt und nach China. In England trifft er auf Kate. Sie möchte hinter dem Meer in den Kolonien wohnen. Heinrich Dorsten rüstet ein Schiff aus und erfüllt ihr den Traum. Er segelt nach Boston, lässt sich dort nieder und gründet das Handelshaus Dorsten. Seine Söhne führen das Unternehmen in den Vereinigten Staaten fort.

Nachfahren gründen in den USA die neue Dorsten-City

700-Dorsten History 1 das_vergessene_erbe„Das vergessene Erbe“ heißt der V. Band der Familiensaga Dorsten, die sich bereits der Gegenwart mit Jetpiloten, Schnellzügen und Highways nähert. Elisabeth Dorsten, eine Brookerin in New York, kommt zufällig in die Näher der Stadt Dorsten City, die einst von ihren Vorfahren gegründet wurde. Hier war auch der Sitz des Dorsten-Familienunternehmens, das sich über viele Wirtschaftsbereiche erstreckte. Doch ihr Vater, der das Unternehmen leitete, war seit Jahren verstorben. Das Erbe verfiel, weil andere sich daran bereicherten. Das Erbe wird für Elisabeth Dorsten zu einem fast unlösbaren Problem. Sie und ihr Freund John Hawkins, ein ehemaliger Jetpilot, lassen das Unternehmen Dorsten neu entstehen.

Daher heißt der Folgeband (Nr. VI) auch „Das Erbe erblüht“. In Dorsten City nimmt Bethy Dorsten das heruntergekommene Eisenbahnwerk und die stillgelegte kleine Bahnlinie, die „Dorsten Rail“, wieder in  Betrieb und schafft damit Arbeitsplätze im Ort. Mit Finesse schafft sie es, dass die große Bostoner Bahnwerk Aktiengesellschaft in ihr Unternehmen einsteigt. Am Ende gründet sie auch noch eine Dorsten-Airline und lässt sich als erfolgreiche Multimillionärin in New York nieder. Und wenn sie nicht gestorben wäre, lebt sie noch heute.

Damit endet die Sage der Familie Dorsten, die über 300 Jahre zuvor mit einem Findelkind auf der Straße von Dorsten nach Münster begann.

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