Coca Cola

Max Schmeling war stets ein gern gesehener Gast in Dorsten

Max Schmeling bei Krietemeyer

Max Schmeling 1971 bei Krietemeyers (Zeitungsbild)

1931 wurde in Dorsten die Produktion des amerikanischen Erfrischungsgetränks durch Heinrich Krietemeyer aufgenommen. Nach dem Krieg erneuerte Coca Cola 1950 die Konzession für das Vertragsgebiet Dorsten und Umgebung. Coca Cola vergab sie an das neu gegründete Unternehmen Erfrig H. Krietemeyer GmbH & Co. KG, das ein Jahr später die Produktion aufnahm. Zum 40. Jahr der Coca Cola-Konzession kam der Coca Cola-Konzessionär Max Schmeling 1971 und in den darauf folgenden Jahren mehrmals, zuletzt im April 1990 zu Krietemeyer nach Dorsten.

Zur Weltmeisterschaft limitierte Serie mit 90.000 Coca Cola-Dosen

Auslieferung um 1955

Auslieferung um 1955

2007 wurde die Konzession an die West-Zentra  Erfrischungsgetränke GmbH verkauft. Zur Weltmeisterschaft 2006 wurden in Dorsten viele Millionen mit Bildern der Nationalspieler bedruckte Coca Cola-Dosen abgefüllt. 90.000 Dosen der limitierten Serie liefen damals stündlich vom Band der West-Zentra in der Rudolf-Diesel-Straße im Gewerbegebiet Ost. – Als 2009 die Produktion in Münster eingestellt wurde, wechselten 25 Mitarbeiter nach Dorsten. 2012 investierte Coca-Cola in Dorsten rund neun Millionen Euro. Pro Stunde werden heute rund 100.000 Dosen mit 0,33 Litern Inhalt und 90 000 Dosen mit 0,25 Litern abgefüllt (Stand 2016). Das sind pro Tag rund 1,5 Millionen Dosen. Somit steht in Dorsten  der bundesweit größte Coca Cola-Abfüllbetrieb. Für jeden Liter Fertiggetränk werden 1,4 Liter Wasser verbraucht. 2013 waren es noch 1,6 Liter. Somit verbraucht der Betrieb jährlich 70.000 Kubikmeter Wasser weniger. Der Betrieb läuft von Sonntagabend bis Freitagabend pro Tag in drei Schichten rund um die Uhr. 2015 wurde die generelle Logistik vom Standort Lünsingskuhle in Dorsten nach Herten verlagert. Davon wären 60 Mitarbeiter/innen betroffen. Im Gegenzug soll der Abfüllbetrieb an der Rudolf-Diesel-Straße mittelfristig erweitert werden. 2016 arbeiten in Dorsten 262 Mitarbeiter in der Produktion und der Auslieferungslogistik.

„Weltmeister-Dose“ in einer Auflage von 200.000

Zu einem Warnstreik hat die Im Januar 2013 rief die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätte (NGG) ihre Mitglieder zum Warnstreik auf. Betroffen war Deutschlands größter Getränkehersteller, dem damit ein Arbeitskampf ins Haus stand. Am Dorstener Coca Cola-Standort sind rund 220 Mitarbeiter beschäftigt  Die Gewerkschaft forderte eine Erhöhung der Löhne und Gehälter. Nur wenige Tage nach der Weltmeisterschaft 2014 hatte Coca Cola-Dorsten eine neue „Weltmeister-Dose“ kreiert und 200.000 abgefüllt. Darauf ist der Schriftzug „FIFA Weltmeister 2014, das sind wir alle“ und der WM-Pokal zu sehen. Bereits vor der Weltmeisterschaft hatte das Unternehmen in Dorsten eine Dose mit den Namen und Unterschriften von 24 deutschen Nationalspielern herausgebracht. Produziert wurden mehrere Millionen Dosen.

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