Bundesjazzorchester

Die Dorstener Schulz, Dörrscheidt und Bartoszak in der elitären Band

Bundesjazzorchester 2013

Bundesjazzorchester 2013

Seit mittlerweile über 20 Jahren widmet sich der Deutsche Musikrat mit dem Bundesjazzorchester der Spitzenförderung des Jazz-Nachwuchses. Dabei war und ist der Werdegang der jungen Jazztalente im „BuJazzO“ dem Deutschen Musikrat immer das Wichtigste. Sie dort abzuholen, wo sie herkommen – aus Schüler- und Jugendbigbands, aus Landesjugendjazzorchestern, von Schulen, Musikschulen und Musikhochschulen – und sie in ihrer musikalischen, künstlerischen und persönlichen Entwicklung für in der Regel zwei Jahre zu begleiten, gehört zu den wesentlichen Aufgaben dieses Nachwuchsorchesters. Zweimal im Jahr erarbeitet das BuJazzO in den so genannten „Arbeitsphasen“ ein neues Programm.

Heute führende Jazzer haben ihre Karriere im Bundesjazzorchester begonnen, darunter Till Brönner, Roger Cicero und Tom Gäbel. 2012 bestand auch der damals 19jährige Dorstener Saxophonist Pascal Bartoszak die Aufnahmeprüfung für das renommierte Bundesjazzorchester und setzte sich gegen viele Bewerber aus ganz Deutschland durch. Mit der Aufnahme in die „Bundesliga“ der jungen deutschen Jazzelite (in dem Orchester versammeln sich die besten jungen Jazzmusiker aus den verschiedenen Landesjugendjazzorchestern der einzelnen Bundesländer) konnte Pascal an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen. Nach mehreren ersten Preisen beim landesweiten Wettbewerb „Jugend jazzt“ wurde der Dorstener 2008 in das Landesjugendjazzorchester NRW aufgenommen, mit dem er durch China, Afrika, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate reiste und bereits zwei CDs einspielte (DZ).

Übrigens ist Pascal Bartoszak nicht der erste Dorstener, der Mitglied im Bundesjazzorchester geworden ist: Vor gut 20 Jahren haben Stephan Schulz und Hans-Christian Dörrscheidt, damalige junge Musiker in der Big Band Dorsten, in dem Orchester gespielt, das damals noch unter der Leitung des Gründungsvaters Peter Herbolzheimer stand.

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