Bücherschrank

Öffentliche Minibibliothek in der Recklinghäuser Straße und in Lembeck

Bücherschrank in der Recklinghäuser Straße; Foto: Wolf Stegemann

Bücherschrank in der Recklinghäuser Straße; Foto: Wolf Stegemann

Mitten in der Recklinghäuser Straße steht ein Bücherschrank, der für jeden zugänglich ist. Jedermann kann dort im Vorbeigehen Bücher tauschen, entnehmen und welche aus seinem Privatbesitz hineinstellen. Diese Büchertausch- und Leseinitiative hatte der RWE, vor deren Energieladen der Bücherschrank steht, gesponsert. Daher wird der die Vitrine werbemäßig auch RWE-Bücherschrank genannt. Er hat auch einen Paten. Es ist der Ex-Chefreporter der „Dorstener Zeitung“, Klaus-Dieter Krause. Der 2,20 Meter hohe und 60 cm breite Schrank hat Platz für rund 250 Bücher. „Der Bücherschrank ist für unsere Stadt ein tolles Angebot“, ließ sich bei der Eröffnung am 30. Januar 2014 der damalige Bürgermeister Lambert Lütkenhorst im „Stadtspiegel“ zitieren. Und von der RWE war sogar zu hören, dass diese Aktion zur „Pflege der kulturellen Infrastruktur“ beitrage. Sieht man allerdings die Auswahl der dort zur Verfügung stehenden Bücher, mag so mancher lieber doch in die Stadtbibliothek gehen, um sich Literatur auszuleihen. Für die nächsten Umbauarbeiten in der Fußgängerzone sind in der Recklinghäuser Straße nicht nur die Betonklötze, Bäume, Bänke, Mülleimer und Fahrradständer Anfang 2019 abgeräumt worden, sondern bis zur Fertigstellung der Baumaßnahmen auch der Bücherschrank. Für die gesamte Dauer der Umbauarbeiten können Nutzer weiterhin Bücher tauschen. Das Regal steht im Raum der „Stadtinfo“ an der Recklinghäuser Straße 20, ist „mobil“ und wird bei schönem Wetter auch mal draußen vor der Türe stehen.

Öffentlicher Bücherschrank seit 2022 auch in Lembeck

Seit Anfang März 2022 steht auch vor der ehemaligen Laurentiusschule in der Schulstraße in Lembeck ein Bücherschrank. Den Wunsch zum Aufstellen einer solchen öffentlichen Mini-Bibliothek wurde von Ludwig Drüing von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Laurentius Lembeck/Rhade an den Energiedienstleister „Westenergie“ herangetragen, der sich bereit erklärte, die Kosten mit der Pfarrgemeinde zu teilen. Ludwig Drüing und Ursula Küsters haben die ehrenamtliche Patenschaft übernommen. Seit 2011 stellt „Westenergie“ offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf, inzwischen sind es 270, darunter die zwei in Dorsten (Stand März 2020).

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