Basketball-Gemeinschaft Dorsten

Die BG-Damen und Herren erfolgreich in der Ober-, Landes- und Bundesliga

Den Ursprung hat die BG Dorsten als Abteilung des BVH Dorsten. Der Lehrer Engelbert Sanders gründete die Basketballabteilung 1966. Ab August 1969 gab es auch Basketball im weiblichen Bereich. Im Jahr 1971 wurde Bruno Kemper der erste WBV Auswahlspieler des Vereins. 1974 stiegen sowohl die Damen als auch die Herren in die Oberliga auf. Die Sporthalle Juliusstraße wurde mit einem Spiel gegen den deutschen Meister SSV Hagen eröffnet. 1975 stiegen die Damen und die Herren in die Regionalliga auf. Annette Berndt wurde Jugendnationalspielerin. 1976 spielten sich die Damen mit ausschließlich Dorstener Spielerinnen in die Bundesliga. Annette Berndt wurde in die Damen-Nationalmannschaft berufen.

Die Basketball-Gemeinschaft Dorsten wurde 1978 gegründet

In den Anfangstagen mit E. Sanders (10), B. Kemper (9) und R. Rommeswinkel (12)

Im März 1978 wurde die Basketball-Gemeinschaft Dorsten gegründet. In diesem Jahr fand auch ein Herrenländerspiel gegen Syrien in Dorsten statt. Die Damen stiegen 1979 aus der Bundesliga ab, ein Jahr später gelang der direkte Wiederaufstieg. 1982. Die Herren stiegen aus der Regionalliga ab und starteten einen Neuaufbau in der Landesliga. 1984 bis 1986 erreichten die Damen Platz 2 bis 4 in der 2. Bundesliga Nord. Mit Marlies Askamp erlernte eine der erfolgreichsten deutschen Basketballerinnen Deutschlands das Basketballspielen bei der BG Dorsten. Sie wurde mehrfache Basketballerin des Jahres, mehrfache deutsche Meisterin und spielte in der amerikanischen Profiliga WNBA. Von 1988 bis 1989 belegten die Damen Platz 3–4 in der 2. Bundesliga Nord. Die Herren stiegen in die Oberliga auf. An der Juliusstraße in Holsterhausen wurde ein neues Clubheim errichtet. Die Herren stiegen 1997 in die 2. Regionalliga auf, ein Jahr später fand ein Damenspiel gegen die senegalesische Nationalmannschaft statt. Im Jahr 2000 stiegen die Herren in die 1. Regionalliga auf. Vereinsgründer Engelbert Sanders konnte nach 34 Jahren als Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten.

Erfolge der Damen (2001–2007)

2003 nahmen nahm die BG Dorsten erstmals am Europapokal teil und wurde Vizepokalsieger. Ein Jahr später gewannen sie im Europapokal den deutschen Pokal und wurden in der Bundesliga Vizemeister. 2004 starten die Damen wieder im Europapokal und gewinnen den deutschen Pokal. In der Bundesliga werden sie Vizemeister. In den folgenden Jahren gewannen sie immer wieder den Titel Vizemeister, bis sie sich 2007 aus de 1. Bundesliga zurückzogen und 2008 in der Oberliga starteten. Die Damen und Herren stiegen in die 1. Regionalliga auf, und 2009 kamen die Damen in die 2. Bundesliga Nord. Unter Trainer Alois Buschmann stiegen die Herren 2001 in die 2. Bundesliga Pro B Nord auf. Sie profitierten dabei als zweitplatziertes Team der 1. Regionalliga West vom Aufstiegsverzicht der SG Sechtem. Die Damen stiegen dagegen in die Regionalliga ab.

Seit 2015 heißt die Julius-Sporthalle KIA Baumann Arena

Engelbert Sanders

Zur Saison 2011/12 übernahm Torsten Schierenbeck das Traineramt der Herrenmannschaft von Buschmann. Die Mannschaft erreichte am Ende den 6. Platz in der 2. Bundesliga Pro B Nord, was trotz vieler Verletzungen und nur wenigen zweitligaerfahrenen Spielern gelang. Die Herren fanden sich in der Saison 2012/2013 im unteren Bereich der Tabelle wieder und mussten nach Ende der regulären Saison in die Abstiegsrunde, um dort den möglichen Klassenerhalt zu schaffen. Nach dem letzten Spieltag der Abstiegsrunde stand der Abstieg der Herrenmannschaft zurück in die 1. Regionalliga fest. Trainer Schierenbeck verließ den Verein nach der Saison. 2015 erfolgte die Umbenennung der Sporthalle in „KIA Baumann Arena“ und im Mai 2016 konnte der Basketball-Gemeinschaft das 50. Vereinsjubiläum mit einem Festakt auf dem ehemaligen Zechengelände in Hervest-Dorsten und mit einem Sommerfest rund um ihre die KIA Baumann Arena feiern. Im November 2016 platzte die geplante Fusion mit dem BSV Wulfen, da die BSV-Mitglieder mehrheitlich dagegen stimmten. Die Saison wurde in der 1. Regionalliga West auf dem sechsten Tabellenplatz beendet. Die Zusammenarbeit zwischen der BG und Trainer Rosic wurde nach Saisonschluss nicht weitergeführt, Nachfolger wurde Besart Kelmendi, der zuvor Dorstens Damenmannschaft trainierte.

Siehe auch: Ulla Schepp

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