Agentur für Arbeit

Dorstener Nebenstelle von Recklinghausen an der Kappusstiege

Agentur für Arbeit in Dorsten; Foto: Wolf Stegemann

Agentur für Arbeit in Dorsten; Foto: Wolf Stegemann

Das frühere Arbeitsamt war zuerst an der Halterner Straße (ab 1979) und ist ab 1989 an der Kappusstiege als Nebenstelle der Agentur für Arbeit Recklinghausen untergebracht. Die Agentur erfüllt für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen und Institutionen umfassende Dienstleistungsaufgaben für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Zur Erfüllung dieser Dienstleistungsaufgaben steht bundesweit ein flächendeckendes Netz von Arbeitsagenturen und Geschäftsstellen zur Verfügung. Wesentliche Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit sind Vermittlung in Ausbildungs- und Arbeitsstellen, Berufsberatung, Arbeitgeberberatung, Förderung der Berufsausbildung, Förderung der beruflichen Weiterbildung, Förderung der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung, Leistungen zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Entgeltersatzleistungen, wie zum Beispiel Arbeitslosengeld oder Insolvenzgeld.

Arbeitslos – Wer wird durch wen betreut?

Die Arbeitsagentur Reckling­hausen betreut im Kreis Recklinghausen 6937 arbeitslos gemeldete Männer und Frauen (Stand: August 2016). Das sind 20 Prozent aller Arbeitslosen. 80 Prozent der Erwerbslosen (26.763 Personen) befinden sich in der Obhut des Jobcenters Kreis Recklinghausen. Wer arbeitslos wird, fällt in der Regel in die Zuständigkeit der Arbeitsagentur und erhält Arbeitslosengeld I. Die Be­zugsdauer richtet sich grund­sätzlich nach der Dauer der Versicherungspflichtigen Be­schäftigung innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Ar­beitslosmeldung und nach dem Lebensalter. Beispiele: Wer in dem Fünf-Jahres-Zeitraum mindestens zwölf Monate versicherungspflichtig beschäftigt war, er­hält sechs Monate lang Ar­beitslosengeld I. Bei einer Be­schäftigungszeit von 24 Mona­ten wird die Leistung zwölf Monate lang gewährt. Die 24-monatige Höchstdauer der Ar­beitslosengeld-Zahlung errei­chen nur Arbeitslose, die das 58. Lebensjahr vollendet ha­ben und in den letzten fünf Jahren Versicherungspflicht­zeiten von mindestens 48 Mo­naten nachweisen können. Die Höhe des Arbeitslosen­geldes richtet sich nach dem Bruttoarbeitslohn (Durch­schnitt des letzten Jahres). Da­von werden Sozialversiche­rungsbeiträge und Steuern ab­gezogen. Von dem dann ver­bleibenden Betrag erhält der Arbeitslose 60 Prozent (mit Kind 67 Pro­zent). Wenn die Bezugsdauer für Arbeitslosengeld I abgelaufen ist, gibt es für die Betroffenen Hartz IV. Das Jobcenter ist dann auch für die Vermittlung einer neuen Stelle zuständig.


Siehe auch:
Vestische Arbeit

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