Radfernweg „100-Schlösser-Route“

210 und 310 km lange Rundkurse als historische Route ausgezeichnet

Wegweiser mit dem Logo der „100-Schlösser-Route“, Foto: JF

Der Radweg ist in vier miteinander verbundene, nach den Himmelsrichtungen benannte Rundkurse zwischen 210 und 310 km Länge aufgeteilt, die die Regionen Emsland, Osnabrück und Mittelweser, Münsterland und Tecklenburger Land, Niederrhein und Ruhrgebiet, Sauerland und Siegerland berühren. Auch kürzere Tagestouren auf der „100-Schlösser-Route“ sind in Verbindung mit dem Radwegenetz des Münsterlandes problemlos möglich. Die Wegstrecke ist meist sehr eben, nur in Bereichen der Baumberge und des Tecklenburger Landes gibt es einige Steigungen. Bekannt ist die Route vor allem durch die Vielfalt der verschiedenen Sehenswürdigkeiten entlang der Wegstrecke. Der Radfahrer findet eine solche Vielzahl an bekannten Schlössern, Burgen und anderen historischen Bauwerken vor, dass die Routenbeschreibung selbst nur auf „absolut sehenswerte“ Bauwerke besonders hinweist.

Westkurs zur niederländischen Grenze und zurück nach Coesfeld

Logo der „100-Schlösser-Route“

Der 310 Kilometer lange Westkurs ist die einzige Route, die nicht an Münster vorbeiführt. Sie hat zwischen Coesfeld und Legden eine Verbindungsstrecke zur Nordroute. Von da aus führt sie nach Süden durch die Baumberge und über Dülmen bis nach Haltern am See. Nach einem kurzen Stück das Lippetal entlang geht es westlich über Lembeck, Raesfeld und Bocholt bis nach Isselburg. Hier berührt die 100-Schlösser-Route die Grenze zu den Niederlanden. Dann geht es östlich über Rhede und Borken bis Velen, von dort im Bogen nördlich über Südlohn, Vreden, Ahaus und Heek nach Coesfeld zurück. Von kurzen Steigungen in den Baumbergen abgesehen ist die Landschaft ausgesprochen flach. Als besonders sehenswerte Wasserburg auf dem Westkurs gilt auch das Schloss Lembeck.


Siehe auch:
Schloss Lembeck


Quelle:
wikipedia.de

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