Marienviertel

Kein Ortsteil – ein reges Wohnquartier zwischen Hervest und Holsterhausen

Kirche St. Marien im Marienviertel

Das Marienviertel ist ein kleines Wohngebiet im Grenzbereich zwischen den Dorstener Ortsteilen Hervest und Holsterhausen. Es war nie eine eigene politische Einheit, nie ein echter Ortsteil, ist aber Wohn- und Lebensraum für sich. Die Kirche St. Marien gab vor über 100 Jahren den Namen. Der Charakter dieses Viertels ist geprägt durch die Bauernhöfe in Lune und Wenge und die beiden ehemaligen großen Industriebetrieben Dorstener Maschinenfabrik und der Fa. Schürholz, einer Teppichfabrik und Kokosweberei, die beide weltweit exportierten. Dazwischen liegt das Quartier Marienviertel mit rund 3000 Menschen. Von ihnen ist ein verschwindend geringer Anteil jünger als 18 Jahre. Berechnungen zufolge werden im Jahr 2030 der größte Teil der Bewohner zwischen 60 und 85 Jahren alt sein. Inzwischen haben sich verschiedene Vereine gebildet, darunter die Initiative „Zukunft Marienviertel“ und der „Kulturkreis St. Marien“, der Konzerte und andere Kulturveranstaltungen organisiert und die Einnahmen sozialen Einrichtungen zuführt. Die „Dorstener Zeitung“ lobt die Aktivitäten der Bewohner des Marienviertels. Die DZ-Redakteurin Claudia Engel beschreibt in ihrem Kommentar vom 13. März 2017 das Engagement der Bewohner und stellt deren Aktivitäten „als gutes Beispiel für gelebtes Mitspracherecht“ unter der Überschrift „Aktive Mitsprache statt Herumgemaule“ heraus.

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